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Bericht über die Arbeiten zur Reform der schweizerischen Urmaasse / von H. Wild
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Es repräsentirt also diese Grösse bei unserm Comparator für meine Person den mittlerenFehler einer Vergleichung eines Endmaasses mit dem Normalstabe.

Mit dem vorstehenden Werthe von A lassen sich nun alle oben durch A ausgedrücktenLängen in wahre Millimeter bei 0 o verwandeln 1 ). So finden wir z. B. beim Normalstabe fürdie Temperatur von 0:

mm

N 0 = L 500 - R 500 = 1000,00030 ,

mm

N; = L 537 - 500 + R 537 - 500 = 74,025707 ,

mm

N" = L 450 - R 450 = 900,00503 ;und für die Länge der Anschiebecylinder bei 0 o :

mm

A 0 = 74,97137.

§ 15. Bestimmung der absoluten Ausdehnung des Normalstabes.

Der lineare Ausdehnungscoefficient des Normalstabes wurde dadurch ermittelt, dass manvermittelst der oben beschriebenen Vorrichtung im Keller der Eichstätte die Verlängerungmass, welche der Normalstab von L 500 bis R 500 erfuhr, wenn man ihn von circa 2° bis23° in seiner Temperatur erhöhte. Zu der Messung dienten dieselben zwei Micrometer-Mi-croscope wie oben; der unveränderte Stand der letztem während der Messungen war hin-länglich garantirt.

a. Erste Beobachtungsreihe:

Der Kasten des Apparats wurde um 8 h Vm., nachdem der Normalstab eingelegt und allesUebrige gehörig vorbereitet war, mit erwärmtem Wasser gelullt. Die ersten Ablesungen amThermometer neben dem Stabe ergaben 33°,5. Nunmehr überliess man den Apparat ganzsich selbst und machte daun erst um l h Nm. die erste Serie der nachstehenden Messungen.Darauf wurde sofort das warme Wasser abgelassen, kaltes von circa 9° eingefüllt und diesem50 Kilogramm grob zerstossenes Eis zugesetzt. Die Messungen bei dieser Temperatur er-folgten erst kurz vor 6 h Nm. Während des ganzen Tages erhielt sich die Lufttemperaturdes Kellers constant auf 9°.

*) S. § 21.