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Bericht über die Arbeiten zur Reform der schweizerischen Urmaasse / von H. Wild
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Diese Vergleichungen entsprechen der Formel:

UJ (1 + n^t) = N" (1 + nt) -f- hj.

Reduciren wir die aus den vorstehenden 4 Vergleichungsreihen sich ergebenden Werthevon bj von A auf Millimeter und stellen sie dann mit den für die betreffenden Temperaturennach der vorstehenden Formel zu berechnenden Werthen zusammen, so erhalt man folgendeTafel:

Datum.

Beobachter.

Temperatur

Celsius.

beobachtet

bi

mittl. Fehler

berechnet

Beobachtung Berechnung

12. April.

Mousson

15°406

mm

0,00925

± 0 ,00020

mm

0,00871

mm

+ 0,00054

Wild

15,390

0,00884

± 0,00008

0,00858

+ 0,00020

12. Mai.

Hirsch

18,440

0,01329

+ 0,00040

0,01389

0,00060

22. April.

Wild

14,016

0,00674

+ 0,00013

0,00705

0,00031

Die Differenzen zwischen Beobachtung und Berechnung halten sich also ebenfalls inner-halb der mittlern Fehlergrenze bei den Beobachtungen. Reduciren wir endlich auch -hierwieder nach der Formel:

bj = bl -j- No. n . t UJ m, t

s von bj auf 0°,

so kömmt:

Beobachter

t

bj

Mousson

15,406

0,01817

Wild

15,396

0,01857

Hirsch

18,440

0,01953

Wild

14,616

0,01927

Zählt man hier wieder wegen des bloss halb so grossen mittleren Vergleichungsfehlersdie Resultate von Wild doppelt, so kommt als Mittelwerth:

mm

bj =* 0,01890,

der von dem in § 18 angeführten

mm

bj = 0,01898

mm

nur um 0,00008 differirt.

Es bestätigen also auch diese Messungen die Richtigkeit der oben an-gegebenen Länge desürmaasses beiO 0 , sowie den Werth seines Ausdehnungs-coeffizienten bis zu einer ca. 0,0001 entsprechenden Grösse.