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Jahr Monat
Wahre
iSiede-Temp.
G I
Differenz.
G II.
Differenz.
1864 März
97,84
97,65
4- 0,19
97,44
+ 0,40
1865 März
98,16
97,94
+ 0,22
97,75
-f- 0,41
29. Juli
98,40
98,20
4- 0,20
98,00
-t- 0,40
4. August
98,44
98,33
4- 0,11
98,15
-i- 0,29
Aus der Betrachtung der Differenzen ergibt sich sofort der störende Einfluss nahe vor-hergehender Siedepunktsbestimmungen auch auf diese selbst, während bei den weit ausein-anderliegenden Beobachtungen vom Dezember 1863, März 186-1, März und Juli 1865 dieDifferenzen bis auf 0°,01 fast genau übereinstimmen. Wir haben daher bloss diese letztenDaten zur Ermittlung der Correction für den Siedepunkt beim Thermometer G II benutzt.Darnach beträgt dieselbe für den Scalenpunkt 98, wenn der Nullpunkt der Scale genau denSchmelzpunkt des Eises repräsentirte : -f- 0°,405. Somit entspricht das Volumen der Röhrevon 0 bis 98 nicht genau der Ausdehnung für 98° C., sondern für 98°,405. Wir habendaher, wenn wir das Gesammt-Volumen der Röhre von 0 bis 98 durch das einheitliche Vo-lumen (2) nach der frühem Tafel ausdrücken, zur Bestimmung dieser letztem Grösse dieGleichung:
(2) . [49 -f~ »/* - 0.0256J = 98°,405 C.,
wo der Faktor *2 bei den Oorrektionen in der Klammer durch die Reduction auf dieselbe,doppelt so grosse Einheit für 49 nämlich (2) bedingt wird. Hieraus folgt aber:
(2) = 2°,0077 C.
Wegen des kleinen Unterschiedes unsers einheitlichen Volumens (2) von 2° C. ist esoffenbar erlaubt, die angegebenen Correctionen in der frühem Tafel als unmittelbar in Brucli-theilen von Celsius’schen Graden ausgedrückt zu betrachten. Wir erhalten also unmittelbaraus jener Tafel den Werth jedes Intervalls von zw r ei Scalengraden in wahren Celsius’schenTemperatur-Graden, wenn wir vorstehenden Werth von (2) dort überall einsetzen, und durchSummation der so erhaltenen Werthe der einzelnen Intervalle von 0 an finden wir dannendlich die in der folgenden Tafel enthaltenen, jedem Sealentheil entsprechenden wahrenTemperaturen in Celsius’schen Graden.