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Die mittleren Hochländer des nördlichen Deutsch-Ost-Afrika : wissenschaftliche Ergebnisse der Irangi-Expedition 1896-1897 nebst kurzer Reisebeschreibung / im Auftrage der Irangi-Gesellschaft hrsg. von dem Führer der Expedition C. Waldemar Werther; unter Mitw. von Bruno Hassenstein ... et al.
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b’nden, bei unserer Ankunft in Ussure auf, wo mir erzählt wurde, das sei jagarnicht erstaunlich, dass sich die Wanyaturu so dankbar gezeigt, da ich ihnendoch durch unsere Medizin den Regen herbeigezaubert hätte, den sie so langeers ehnt. Ich fand dies nunmehr auch sehr einleuchtend.

In Uahi war die Bevölkerung übereingekommen, sich einen Häuptling zuWählen, welcher das Land, wie sie mir sagten, den durchreisenden Europäerngegenüber vertreten solle, damit sie hinfort mit denselben nicht in Krieg ge-rieten. Auf ihren Wunsch stellte ich dem neugebackenen Präsidenten einen■Empfehlungsbrief aus.

Von Maroro aus gingen wir südlich an dem kleinen, zur Zeit ausge-k 0ckne ten, in einer grossen Senkung gelegenen, abflusslosen Kindai-See vor-f m welchem während der Regenzeit viele Flusspferde hausen sollen, die^Hgeblich jetzt nach dem Hohenlohe-See ausgewandert waren, und betratenn e r Muaja die grosse Wildnis westlich von Turu unter Führung eines Mnya-mit seinen zwei Söhnen. Sogar in das erste Lager im Busch brachten,. nS d> c - Muaja-Leute noch drei Schafe nach. Nach einem anstrengendenSc durch ein mit Buschwald bedecktes Hügelland und nachdem wir müh-■jj einem fürchterlichen Gewitter entronnen waren, betraten wir das Land^ Sure und lagerten bei dem ersten Dorfe Namens Igruivi. Unterwegs hattende p- 06 Z * eni ^ c h grosse Grube mit Wasser angetroffen, welche nach Aussagea j rer Jemals die Elefanten in der trockenen Zeit gegraben haben sollen.-Lages ging es nach Sangesa, der Residenz des Sultans Linjaji.Ussure ist von dem Stamme der Wakimbu, Verwandten der Wanyamwezi,die ^ nt ’ *^ eren Beschäftigung vornehmlich die Jagd ist. Die Weiber bestellenSc ^ Felder. Im übrigen gleichen sie vollständig den Wanyamwezi und sindseh° n ^ 6S °^ teren beschrieben worden. Sultan Linjaji, der einen grossen,Verschachtelten Temben-Kompl ex innerhalb des ringsum abgeschlossenenes bewohnt, empfing uns sehr zuvorkommend. Er trug mir einige KlagenvoT Waniramba von Kinyakumi vor, die ich jedoch dilatorisch behandelte.^ n S esa au s wandten wir uns nördlich nach Iramba. Am nördlichstenVon Ussure wurde gelagert. Hier wohnen sehr viele Waniramba, derenzu r an ^ er ni 'edrigen Bauart der Temben sofort von den Wakimbu-Dörfernmeint terSC ^ e '^ en S ^ n< ^' verhält sich jedoch nicht so, wie Dr. Stuhlmannj c p ’. ( b lss dm Waniramba ursprünglich von hier gekommen sind, sondern wieversichert, sind im Gegenteil die Waniramba, welche überhaupt eineLinT 6 Expansionskr aft zeigen, hier eingewandert. Unter Vorantritt der vonVon ^ J£ ' ge . StePten Führer begann der Marsch durch die beinahe tellerebene,durch r p°^ aern noc b nicht begangene Wildnis nördlich von Ussure, welcheMensch ^ Ee ^ Cn ck:r Ftzten Tage in einen Morast sich verwandelt hatte, derUocheb Un< ^ ^ * er au ^ das äusserste ermüdete. Nach ca. 5 Stunden ging dies pitzeni * H C * n zerk lüftetes Bergland, die Senyamba-Berge über, in dessenlagerten aupttka l’ welches von dem Senyamba-Fluss durchströmt wird, wirElefa n Unterwegs hatte ich wahrgenommen, dass ein am Wege liegendernschädel mit trockenem Gras und Büschen bedeckt war. Von meinen