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Die Heilquelle zu Pfäfers : ein historisch-topographischer und heilkundiger Versuch / J. A. Kaiser
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§. 35.

So wie in neuern Zeiten die Naturwissenschaftenwieder ernster betrieben, und mit mehr Nüchternheitgepflogen wurden, zumal der Chemie eine neue Periodeaufblühte, erlitten bald auch die Hypothesen über MMineralquellen mächtige Erschütterungen. Auch hierbrach vorerst der gelehrte Zürcher 2. 2. Scheuchzerdie Bahn; er fand bei seinen Untersuchungen von allenden Metallen keine Spur, und leitet die hohe Wirk-samkeit von der Subtilität und Temperatur des Wassersher, die er in zwei Euren 1701 und 1707 velutsacrain ancborani an sich selbst erfahren *).

Damur fand durch Abdampfung von IV? MaßThermalwasser ein Residuum von ungefähr fünf Eraneines weißlichen alkalischen, thonhaltigen etwas salzigenPulvers, das er nicht weiter auszuscheiden wußte, undwürdigte mit bescheidener Skepsis die frühern Ansichten:

mrrnitor nobis pei-suaäomu«, mocluin exploianäuuiininoralium aguarrirn «ontonta veruiu exaelunivo, interaroana mz^teriagno aclbuo esse rozionenebiin, av ^roiuäo talnirn a^narum gnalitatibus non tani a priori sivga causis, guan» a posteriori slvo ab elloctibus esse jucli-cautlum ").

H. Eodt hält es alkalischer und geistiger Natur:

Unäo conclucli po88o aibitramur, 8piril>io8l c^ücl,5ubtilli88imi atgue volatili8 ela8ticl Hiorm38 uo8tra8 inlraso coutiuere " *").

Ilioer» alpiua p. 1L7. L5L. Naturgeschichte II. Thl. S. LV 9 -L 80 .««) I. c. 6ap. III. §. 15 et 17.

"-) I. <-. p. L5. ÜS.