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Neue Erfahrungen im Gebiete der Chemie und Hüttenkunde ... / von W. A. Lampadius
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gut von Statte». Ich zog das Gegohrne auf «in ande»res Fäßchen ab, und gab ihm durch gebrannten Zucke?eine Weinsarbe.

Jetzt im December ist diese weinige Flüssigkeit helle,und von einem dem Mallaga nicht unähnlichen Geschmack. ,Durch längeres Liegen wird sich vielleicht die Süßigkeit ^»och verlieren.

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XV.

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Einige Bemerkungen, die Verbesserung -erVitriolölbrennerei betreffend.

Bei den gewöhnlichen Einrichtungen in den Vitriol»ölbrennereien, in welchen man die Schwefelsäure durch §Destilalion des calcinirten Eisenvitriols aus Galeeren» !öfen scheidet, ist es unverkennbar, daß i) weil die ^Vorlagen sehr klein sind, und s) weil sie mit ihren Häl» isen in den Hälsen der Retorten stecken, viel von derSchwefelsäure verloren geht. Man wird selten eine solch« IWitriolbrennerei besuchen, in welcher sich nicht häufigeDämpfe von der Säure, welche verloren gehen, durchden Geruch wahrnehmen ließen. In dieser Hinsichtschlage ich vor, zur besseren Verdichtung der Schwefel»säure statt der Vorlagen eine schmale, längliche Blei»kammer in einiger Entfernung von dem Galeeren-osen aufzubauen, und die Dämpfe der Säure durch Awi« ^schenröhren in diese Verdichtungskammer zu leiten. Indiesem größern Raume würden sich nicht allein die Dämpfe