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Nord-Fahrt, entlang der norwegischen Küste, nach dem Nordkap, den Inseln Jan Mayen und Island, auf dem Schooner Joachim Hinrich unternommen während der Monate Mai bis Oktober 1861 von Dr. Georg Berna, in Begleitung von C. Vogt, H. Hasselhorst, A. Gressly und A. Herzen / erzählt von Carl Vogt, mit einem wissenschaftlichen Anhang ...
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Geologisches aus Norwegen .

1. Die krystallinischen Gesteine.

Mit vollem Rechte hat namentlich Munch, Professor der Geographie inChristiania, der für die Kunde Skandinaviens so Ausgezeichnetes leistete, daraufaufmerksam gemacht, daß die merkwürdige Halbinsel gänzlich aus den Begriffen, dieman sich von einem Gebirgskunde zu machen pflegt, heraustritt, indem sie keinehohe wasserschcidenden Kämme und Ketten besitzt, sondern gewissermaßen aus einerungeheueren Platte besteht, welche langsam von dem finnischen Meerbusen und derOstsee aus sich erhebt und gegen Westen zu steil abgerissen und spitzenförmig aus-genagt wieder in die See abstürzt. Anders verhält es sich in den Gebirgsländern,die man gewöhnlich in Europa zu bereisen pflegt. Die Untersuchungen, welche dieneuere Zeit namentlich zum Zwecke der Anlagen von Eisenbahnen mit äußersterGenauigkeit gemacht hat, beweisen uns, daß überall in den Alpen, die als Typusgelten können, hohe Kämme existiren, bis zu deren Fuß tief eingeschnittene Thälergehen, zwischen welchen man nur eine verhältnißmäßig geringe Mauer von 10 oder20 Kilometern höchstens zu durchbrechen hat, um in einem ähnlich AngeschnittenenThale auf der andern Seite anzulangen, das in weite Strecken flachen, wenig erha-benen Landes anslänft. Die hohen Kämme, über deren Einschnitte die Pässe führen,bilden überall die Wasserscheide und fast allgemein scheinen sie aus fächerartig ge-stellten Platten krystallinischer Gebilde zu bestehen, die in der Mitte des Kammesetwa senkrecht gestellt sind, während sie auf beiden Seiten schief nach der Axe desKammes hin einfallen, und zwar um so schiefer, je weiter von dieser Axe sie sichbefinden. „In den Schweizer Thälern", sagt Muuch ganz richtig, „ist das Tiefe,Flache, Urbare, Bewohnte überall das Bedeutende, das Vorherrschende, die Felsen-rücken und Spitzen das Sekundäre. Das Tiefe ist die Regel; das Hohe die Aus-nahme. Auf solche Weise müssen sich nothwendig die GebirgSzüge in langen,vcrgleichnngsweise schmalen Reihen fortsetzen, die Bewohner der Ebenen und Thäler

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