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Zweiter Band. III. Theorie der Instrumente. IV. Stellarastronomie. V. Mathematik.
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Prüfung des Reiohenbachscken Meridiankreises.

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7

Pegasi . . . ;

0(072

3

a Librae . .

0*061

cc

Arietis ....

0,057

o

K

0,038

cc

Ceti .

0,135

Ci

Coronae . . .

0,012

a

Tauri ....

+ 0,038

cc

Serpentis . .

0,019

ce

Aurigao . . .

+ 0,043

Ci

Scorpii . . .

0,198

ß

Orionis . . .

+ 0,026

Ci

Heroulis . . .

+ 0,035

ß

Tauri ....

4- 0,068

et

Ophiucki . .

+ 0,090

«

Orionis . . .

+ 0,120

Ci

Lyrae ....

+ 0,044

cc

Canis maj. .

+ 0,020

7

Aquilae . . .

+ 0,011

Ci

Geminorum .

+ 0,113

Ci

ff ...

0,005

u

Canis min. .

+ 0,103

ß

*1 ...

0,031

ß

Geminorum .

+ 0,053

i

a Capricorni

0,079

«

Hydrae . . .

+ 0,164

2

0,135

Ci

Leonis ....

+ 0 121

a

Cygni ....

+ 0,023

ß

n ....

0,0<>!>

a

Aquarii . . .

0,065

ß

Virginia . . .

+ 0,030

cc

Piscis austr.

0,235

cc

f f ...

0,020

cc

Pegasi ....

0,046

Ci

Bootis ....

+ 0,044

cc

Amlromedae

0,003

Es wird zwar äusserst schwer sein, eine Ueber

1820 Sept.

13.

7 129 m 52*37

1821 M

Irz 23.

7 h 29"52*45

15.

52,32

24.

52,64

Dec.

30.

52,58

25.

52,63

1821 Febr.

8.

52,49

26.

52,50

9.

52,69

29.

52,56

11.

52,54

30.

52,59

13.

52,57

31.

52,33

27.

52,32

i Im Mittel 7 h 29 m 52(494 oder nur 0*093 grösserals meine Bestimmung für 1815, so dass die Richtig-| keit der früheren Angabe hierdurch bestätigt wird,j Auch glaube ich, dass die von Pond angewandte Me-I thode vor einem beständigen Fehler bei gegenüber-| stehenden Sterngruppen nicht ganz schützt; nach dieserMethode wird nämlich ein Stern mit dem Mittel ausI allen an demselben Tage beobachteten, nach dem Maske-lynescheu Cataloge berechneten Uhrständen reducirt,

Stimmung in den einzelnen Hunderttheilen der Zeit-secunde herbeizuführen, und bei der Hälfte der Sternesind die Unterschiede kleiner als 0(05; allein dass dieseUnterschiede sämmtlich aus zufälligen Beobachtungs-fehlern entstanden sein sollten, ist höchst unwahrschein-lich. Auch zeigt sich in ihrem Gange eine Regel-mässigkeit, denn in der Umgebung des « Canis min.herrscht das Positive deutlich vor, und bei den süd-lichen Sternen das Negative.

Der erste Unterschied würde sich erklären, wennin meinem Oataloge a Canis min., welcher Stern einVergleichungspunkt für andere ist, unrichtig und zwarein Zehntel-Secunde zu klein, bestimmt wäre. Diesesist zwar unwahrscheinlich, indem dieser Bestimmung75 Beobachtungen zum Grunde liegen; allein es lässtsieh auch nicht leugnen, dass die 12 Stunden von ein-ander entfernten Sterne gerade die grössten Schwierig-keiten darbieten, theils wegen des Ganges der Uhren,theils wegen der Einwirkung der Tageswärme auf dieAufstellung der Instrumente. Ich habe zwar in meinerAbhandlung über den Fmulamental-Catalog | Abh. 8GJData angeführt, welche die Richtigkeit der Bestimmungbestätigen, allein dennoch war mir die Gelegenheit zueiner neuen Prüfung, welche die vorzügliche Güte derneuen Aufstellung und die bewunderungswürdige Regel-mässigkeit der Repsold 'schen Uhr mir darboten, sehrwillkommen. Ich habe daher 25 bisher gelungene Beob-achtungen reducirt, und für 1820 gefunden:

182» Mürz 22. 7>29"52(70

Juni 23. 52,37

Juli 28. 52,37

30. 52,44

Aug. 5. 52,52

1820 Aug. 8.

20 .

Sept. 8.0 .11 .

7 11 2!) 111 52*4452,(1252,4752,4052,44

und der dadurch entstandene neue Catalog in Beziehungauf die Nachtgleichen orientirt. Diese Methode würdestreng richtig sein, wenn an jedem 'Page alle 3G Sternebeobachtet würden; allein da weit mehr Tage Vorkom-men, wo die Sterne in einer Gegend allein, als wo siemit den gegenüberstehenden zugleich beobachtet wer-den, so ist es klar, dass ein in dieser Gegend statt-lindender Fehler nur zum Theil verschwinden kann;desto weniger, je häutiger die Sterne in der als fehler-haft angenommenen Gegend Vorkommen, weil dadurchder Fehler ein grösseres Uebergewicht erhält. DaPonds Angabe auf 151 Beobachtungen mit einem aus-gezeichneten Instrumente, von einem eben so ausgezeich-neten Astronomen gemacht, beruht, und auch meineBestimmung unverwerlliche Bestätigungen erfahren hat:so glaube ich in der versuchten Erklärung fast daseinzige Vereinigungsmittel zu sehen.

Der andere Unterschied beider Verzeichnisse, dassnämlich die südlichen Sterne bei Pond merklich klei-nere Rectascensionen haben als bei mir, scheint voneinem constanten Fehler in der Aufstellung eines derbeiden Mittagsfernröhre herzurühren. Dieser Unter-schied spricht sich in der Vergleichung sehr bestimmtaus und steigt bei « Piscis austr. bis auf 0*235; erkönnte in einer Biegung oder in einer unrichtigen Be-stimmung der Collimation (vielleicht durch jene veran-lasst) seinen Grund haben, indem hierdurch eine fehler-hafte Reduction auf den Meridian entstehen muss.Nimmt man an, dass das Mittagsiernrohr einen gröss-ten Kreis beschreibt, so hat ein Fehler der Collimation= Je auf die Reduction den Einfluss Je tg(45°-JA),vorausgesetzt, dass man die Verbesserungen durch denPolarstern bestimmt; dieser Fehler der Collimation