Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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reu ' 2) sehr bezeichnend. Auf keiner Stelnart habeich sie so schön gesehen, als auf dem Zechstein, be-sonders in den vorerwähnten äu>er» grauen Lügendereinzelnen Schichten (vergl. B- I. S. 128-).

Gewöhnlich ist er in dünne, regelmässige Lagenoder Schichten zerspalten; doch findet er sich in den«jenigen Äbändcrungen, die sich der Rauchwacke nä-hern, auch bisweilen porös, oder mit länglichen Bla-senräuinen, deren innere Fläche einen rauhen eisen-schüssigen Ueberzng hat, durchzogen (so über der Mor»gmsterner Strecke am Wclbishölzcr Nester). Aucheinige andere besondere äussre Gestalten kommenhe» ihm vor. So besteht eine der obern Schichtendes ZechsteinS bey Leimbach aus runden, festen, blau-lichschwarzcn Körnern von Erbsen- und Bohnengrüse,die entweder ganz einzeln in einem mürben, gelblich-grauen Zechstein ein- oder so an einander gewachsenund mir einander verflossen sind, daß sie dünne (L bis^ Zoll starke) Schalen mit niersörmiger, tranbigcr,gefloßner oder gekörnter Oberfläche bilden; die festenHörner sind gewöhnlich dicht, bisweilen aber auch inder Mitten hohl. Ferner kommt in den Birkenhinter Wimmelburg , ein drüsiger, tropfsteinartiger,traubiger und zerfeesiner Zechstein in dünnen Schich-ten vor, beydem eS unentschieden ist, vberdieseGe-stalt durch Ausfressung (wie es wohl das Wahrschein-lichste ist), durch eine Art Krystallisation, oder durchEinwirkung von Gasarten bey seinem Niederschlageerhalten haben mag.

Eigentlich ist er matt; man wird aber stets, auchim reinste» und dichtesten Zechstein, ganz feine schim-mernde Puncte gewahr werden. Ausfallender wird

dieser

S. siebente Relation in seinen tckeinorLbr-

iibus Laxcuilsr, Th. I. S. 49, u. f.