Aeuscre Charakteristik.
Gewöhnlich ist der Zechstein rauch-, gelblich-,MM- und blaulichgrau, geht jedoch in alle übrigeflauen Farben über. Eine sehr ausgezeichnete und
Manchen Gegendei« (so bey Eislebe», Cresfeld,^ansscld, Wiederstadt u. s. f.) gewöhnliche Art desfeinsten ZechsteinS ist die, wo jede einzelne Schicht>n der Mitten eine dunkelrauchgraue, blaulichgraue,ober blaulichschwarze (ungemein dichte, feste, schwerzerspringbarc) Lage hat, welche sich nach beyden Sei-ten, durchs asch- und rauchgraue, bis ins gelblichgrauverlauft. Diese bandförmigen grauen Einfassungen(aus denen der farbendeKohlenstoffentwichen zu seynscheint) sind weniger hart und fest, wie die mittlere,dunkle Lage, die sie einfassen, und von der sie sich auchleicht trenne» lassen ' °). In andern Gegenden (sobey Hektstädt, im Oelgnmde, bey Wiederstadt, beyOberSdors) ist der Zechstein dunkell anch- undblaulich-grau, schon ins Schwarze übergehend, und dem Al-penkalkstein ziemlich ähnlich. Eine lichtere blaulich-graue dickschiefrige Abänderung enthält auch biöwei.len dichtere und festere dunkle Parthien, welche ihrein schwarzsicckiges Ansehen geben (so bey OberodorfSchacht A, V und C). Gelbe und rothe Farbenscheinen nur zufällig beym Zechstein zu seyn ''); da-gegen graue, braune und schwärzliche Streifung undZeichnungen aller Art, häufig in ihm vorkommen.Besonders sind für ihn die dendritischen Figu-ren
>°) Dasselbe Verhältnis! ist B.I. S.68. auch vomMu»schelkalk bemerklich gemacht Horden,
") S- Hau-,mann über den Guadersandstein in denL^orddenlseden Beträgen ,ur Berg- und Hütten-kunde, Sr, !. S. 92.