Band 
[Dritter und vierter Theil.]
Seite
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Von der bisherigen Charakteristik des ZechsteinSweichen nur zwey Abänderungen etwas ab. Dieeine ist gewöhnlich von blässer» Farben, deutlicher,vbschon dickschiefriger Textur, feinsandigem Gefügt,und geringerer Festigkeit; sie enthält viel innig beyge-menalen Glimmer, und macht eben so den Uebergangin das unter dem Zechstein liegende Dachflötz auö,als im Vorstehenden einige Abänderungen erwähntwurden, die den Uebergang in die Rauchwacke aus-machten. Die zweyte Abänderung ist ebenfalls grob-und geradfchiefrig, starkschimmernd (von beygemeng.ten Glimmertheilchen), schon etwas bituminös, unddaher von lichkgraulichschwarzer Farbe (sie kömmtin Riegelödorf, auch, wie es scheint, am nordwestlichenFusse des Thüringer Waldes vor ' ).

Dem Flöhbergmanne dient der gewöhnliche Zech.stein eben wegen seiner Festigkeit und Dichtheit zu ei.nem erwünschten Dache für den Strebbau, und demOekonomen liefert er schöne Bausteine, die nur dannnach und nach an der Luft etwas an Festigkeit verlie-ren, wenn sie einen ungewöhnlichen Thongehalt ha-ben; bisweilen wird er auch mit beym Cisenstei».schmelzen als Zuschlag gebraucht ' b).

Nack-ig wenigstens ernsthafter als eine andere, nach der derAechstein deshalb so helfen soll, weil die Bergleutefroh sind »nd zechen, wenn sie ihn ersunken haben,weil sie nun bald auf den metallhaltigen Kapftrschie-ser kommen. S -haderte charakleriftrende Dar-stellung Vor Mineralien, S 7;.

>*) T. Heimo Beschreibung den Robnrg-Meinun-gischen Anno Alkcnltein in den Schriften der Her-zog!. Societät für die Mineralogie )u Jena , B. I.S. ,z2

^ S. Hausmann a. a. <l>. S. gr.