Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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men des Hilses, Ichs, Külfs, Österwaldes, Der.stcrundSüntels bekannten Berge gebildet *°))- Da«8 ^gkn scheint er in der Grafschaft Mark über demKu»pftrschieftrslöße zu fehlen '').

Am Thurm gerwalde fehlt er in einigen Ge«Aknden ebenfalls ganz, oder wird durch den sogeiiann«ke Gryphitenkalk ersetzt. In andern Gegenden (wirbey Saatfeld), kömmt er wenigstens nicht ausgezeich-net vor ' *). Dagegen habe ich ihn im Hennebergi»sehen an einigen Puncten sehr deutlich getroffen (so beyAlbrechts; auf dem Adolphstolln, ingleichen dem NeuVereinigt Glück undHerrmannstolln, auch am kleinenDollmar); doch weicht sein Charakter etwas von dem imManöfeldischen ab; er ist hier mächtiger, thoniger,mürber und milder (daher auch von blässern grauenFarben), dünner geschichtet, bisweilen schon dickschie-frig, und an der Luft leichter verwitkerbar. Bisweilenenthält er schon mehrere schwache bituminöse Mergel,schieferlagen, zwischen denen er mit fein eingespreng-ten Bleyglanz gemengt ist. Sein Fallen ist gewöhnlich6o bis 80 Grad, und seine Mächtigkeit betragt, z. D.auf dem Herrmannstolln hinter Albrechts bis ro lr.

In Hiegelsdorfkömmt er deutlich und vollkom-men geradschieftig, von dunkeln, fast schwarzen Fa»

den,

^) S. -Hausmann geognostiscke Ski,;e von Süd«t^leversacbsen, in den norvseutscben Be/tragen,Sr. 2. S. 97.

S. v. -Hövels geognostiscbe Bemerkungen übevdie Gebirge in der Grafschaft Mark , S. 6». vrrgl»mit S. 62. 6z.

^^) S, Meine geognostiseb-dergmünnisthen Beobeackkungen auf einer Reise durcli Saalfeld , Eams-dorf und Thüringen , in Lempens Magarin für d»«Lergbaukunse, V.X. S. ,5.