wahnl; früherem rechnete man es gewöhnlich mttö"M Kupferschiefer- oder zum Zechstein -Föhe; vonbeyden aber ist es, wie sich aus seiner genauern Be-schreibung ergeben wird, bestimmt und hinlänglichverschieden.
Für den Bergmann hat es von jeher ein beson-deres Interesse gehabt, daher findet man es auch beyallen ältern Schriftstellern über den Flötzbergbau, un-ter vielfach verschiedenen Provincialnahmen undmit mancherley Umerabtheilungen aufgeführt; dieseUnbestimmtheit ist sehr erklärlich, weil jene älternAngaben und Benennungen theils aus verschiednenGegenden herrührten, theils an wissenschaftliche Be-stimmtheit dabey nicht zu denken ist.
Kenrmann und nach ihm MyliuS, Franke,Kjesling und Andere, führen zwischen dem Zechsteinund den Nobergen einen (Dberrauclostcin, Unrer-rruchstem, Gchlirrerstein, Mitreisten', Mber»ferste, Unterseule, Unrerschwellen und Dachauf, von denen die erstgenannten Schichten bis zumMittelstein, noch zum Zechstein (vergl. S. 28 ),die übrigen aber zum Dachstöh zu gehören scheinen ").iehmann, dem Lasius und Andere nachschreiben, lässtauf die Dberfaule („ein Kalkgestein, welches vollerSand stecke, und zugleich mit vieler Thonerde ver-mischt sey"), Ueb>crstj)Uß (ein verhärteter Letten oderThon, welcher gemeiniglich nur l Zoll mächtig an-stehe), die zarte Fäule (ein Gemenge von Kalk- und
Thon-
*b) S.Rentmann nomenclstur» rerum kosüilimu,l;6;»
Aranke Historie der tö^afscbafl Mansfeld, «72z.
S. l >2.
k»1>Iii weinorsdUiL 8«xo!Ü»e, Th.I, 8» lv, l l.
. Ließling a. a. G. S. 9.
Freieeleben» Lnpftrschicsrr. M v. E