Band 
[Dritter und vierter Theil.]
Seite
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Die Oder-berge endlich machen die unmittelbarüber dem metallhaltigen Kupferschiefersiötze liegende,in der Regel noch unhaltige, Schicht aus, die beydemScrebverhauen blos deshalb mit weggenommen wird,um vor dem Orte des SchieferhäuerS die nöthigeHöhe zu erhalten. Der Sangerhauser Bergmannmacht in dieser Schicht bisweilen noch einen Unter-schied zwischen den eigentlichen Odcrdcrgeii und demAbbruch); Erstere liegen dann zunächst dem Dach-klone und sind mächtiger, auch weniger bituminös,als der Abbruch, welches die nur einige Zoll starke,schon schwärzere und etwas metallhaltige Schicht ist,welche den Uebergang in die Noberge ausmacht. Ue-brigcns wird diese Schicht auch wohl als Mittel-berg, Locbbcrg, Unrerfaule, Fäule, Einbruch,Dach oder weiftet Berg aufgeführt °').

Aeusere Charakteristik.

Fast stets ist das DachflöH von dunkeln grauenFarben (dunkel-, asch-, bläulich-, grünlich', perl-,rauch- und gelblichgrau), die aber an der Luft nachund nach etwas verbleichen. Seltner ist es lich.t-gelblichgrau, oder wohl gar so wenig bituminös, daßes sich schon dem graulichweiß nähert (doch kömmt esim Sangerhäuser Resier bisweilen so vor, und helftdann weißer Berg; unter andern aufdemCarolinen-schachte), häufiger ist schon lichtgraulichschwarz,

beson-

") S. Mein icke im bkalurforscbcr, St. 22. S. 148.149.

Gerhards Versack) einer Geschichte des Mine«ralreiclis, TH. t. S. 89«

Lompendieuse Lidliochek; des Mineralogen,4kcr Heft, S. 232.