Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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wen. Kupferkies aber kam ziemlich häufig in Tni»wem und Körnern, bisweilen auf Schacht M Re-'4-, im Dach und in der Faule, vor, so daßbeydes einige Zeit lang sogar als Zuschlag beym Roh-schmelzen benutzt werden konnte.

Auch in den Obcrbergen vom Welbisholze habeich'.biswcilen einzelne KupferglaSpunete bemerkt; wieden» auch Meinicke KupferglaShaltigesDach aus derHektstadter Gegend erwähnt

Im Naundorfer Refier (ohnweit Rothcnburg),und zwar in der Nahe des zisten lichtlochs vomliefen Heynitzstvlln ist erst neuerdings sehr schönkrystallisirtes Kupferglas in drüsigen Kalkspath»lrümern und Kalkspa'thncstern im Dache vorge-kommen ; es war theils in deutliche, obschon sehrkleine, dicke sechsseitige Tafeln krystallisier, welchestark abgestumpfte Seitenkanten hatten; theils inkleine Dekaeder, welche sich in eine Schärfe endigten;theils in kaum erkennbare, sehr kleine (dem Anscheinnach vierseitig säulenförmige) Zwillingskrystalle. AuchMeinicke erwähnt krystallisirtes Kupferglas, theilsin länglichen, abgebrochnen und durch einander ge-wachsenen unregeimäsig vierseitigen Säulen, die aufder Oberfläche zart gestreift sind, theils in tafelförmi-gen Krystallen, aus dem Dache bey Oberwieder-städt' °).

' Häuft»

S. Meim'cke's nähere Erläuterung über Schie-fer- uo Erzarten aus dem Manaseldisclien, imNaturforscher, St. 21. S. 188»

S. Meinicke'» Beschreibung einiger merkwürdi-gen Stei narren und Mineralien von (Dberwiever-fiädt, im Naturforscher, St. 17. S. 56. veral. des,sen nähere Erläuterung über Schiefer- und Erz-arten an» dem Manofeldischen, im Naturforscher,

Sr.Lt. S. tZ2. »Lz.