Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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ist hauptsächlich in dichten festen Abbruch und denuntern Theil der Äberberge eingewachsen; so daßschmelzwürdige Schicht gewöhnlich 6 bis 8 Zollstark ist; selten zieht es sich bis in das Dachklotz, sel-tener noch und nur in Spuren (im Oberödorfer undKnpferbergcr Refier), bis in die Fäule. Gewöhn-lich wechseln mit den metallhaltigen Streifen wiederunhaltige Striche von bis ^ Lr. länge ab.

Da wo das Dach erzführend ist (besonders wennsein Gehalt nicht durch Rücke» veranlaßt wurde), fin-det sich gewöhnlich nur ein geringer Metallgehalt mdem darunter liegenden Kupfcrschieferflötze; auch fehltiehteres dann wohl stellenweise ganz; wo über derGehalt durch Rücken veranlaßt wurde, dann ist öfte-rer Dach, Kupferschiefer und Sanderz zugleichschmclzwürdig, so war es bisweilen der Fall in vvr-gedachter Distanz im Kreutzschächter Resier, auch istaus mchrern Puncten des Obersdorfer RefierS (wie mdem Ueberhauen vom Schacht B gegen Morgen),neben dem Dache zugleich Noberg und Mittelschieftcschmelzwürdig gewesen.

Dieses kupferglashaltige Dach giebt nicht allemeinen vortrefflichen Zuschlag beym Kupferschiefer- undnoch mehr beym Sandcrz-Schmelzen ab, sondern es istauch an und für sich bisweilen schon so reich, daß esdie Schmeljkosten reichlich überträgt; man kann, jenachdem es reiner oder unreiner ausgeschlagen ist, an-nehmen, daß cS in 48 Cenknern einen Gehalt von4 bis i^Centncr Kupfer, nebst einigen Pfund Ei-sen, erreicht.

Auch imBoktendorfer Refier ist ehemals schmelz-würdiges kupferglashaltigesDach vorgekommen ^').

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S. v. Lharpentiers mineralogische Geographievon Lbursacdsen, S. z6Z,