Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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Nächst dem Kupferglase kömmt in demselben auchbisweilen noch ein inniges Gemenge von Kupferglas,Buntkupfcrerz und Kupferkies vor (so auf dem Ca-rolinenschachte). Seltener ist reines Bmirkupfer-erz, in ganz kleinen, vollkommen runden Körnern,von der Gröfe der Hirfckörner vorgekommen (so aufSchacht B des OberödorferRefierö und in einzelnenSpuren beym Schacht?! in einem Ucberhauen); beyihrer Kleinheit waren sie bisweilen kaum vom Ku°- pfernickel zu unterscheiden.

Häustger aber weniger bezeichnend und nicht an-haltend ist das Vorkommen von allein eingesprengtenKupferkies (besonders in den Obcrbergen), so wievon Malachit und Anpfcrlasur (in der Fäule und.dem Dachkloh), doch findet man es bisweilen imAhlsdorfer Grund, in den alten am Ausgehenden desFloßes liegenden Schachten; ferner im ObersdorserRefier (bey Schacht A) u. s. f.

Ganz ausgezeichnetes ^othkupfererz kam ein-mal ('809.) zwischen den Schichtungsklüften derdünngeschichteten Oberberge vor; es war zwsichendem Carolinenschachte im Sqngerhauser Refier, dawo das Schieferflöß an der Abendseite des weiter un-ten zu beschreibenden Carolincnschachter Gewirresnoch ziemlich rcgelmasig lag.

Nach Herrn Gerhards Angabe ^ *) kömmt auchBleyglanz in den Oberbergen vor; dieß mag aberwohl nur ganz selten und zufällig der Fall seyn; doch

habe

S. Gerbarv-, Versuck einer Geschichte des Mi»neralreichs, Th. I. S. 89,