gleichen den !einunger Refieren; so steigt daS TlöHnahe bey Gerbstädt von einer Verstächung von 10„ach dem Ausgehenden zu, jähling bis zu45 und;o Grad auf; im Kalmschen Nester (hinterdein Alten Philippschachte des Sangerhäuser Berg«Werks) liegt es nach der Tiefe herein, vielleicht 20lörad, steigt aber nach dem Ausgehenden zu, erst 40bis 50, zuleht beynahe 80 Grad auf; im Heilt«genborner Nester fällt eS in der Tiefe vielleicht nueio Grad, erhebt sich aber nach dem Ausgehendenbis zu 40 und mehr Grad Ansteigen; in den übrigenLeinung. und Mohrunger Refieren steigt es von ohn.Lefähr-? bis i v Grad Verstächung, nach dem Aus-sehenden zu, bis auf 20 und mehr Grad an.
Dieß Verhältniß geht bisweilenbiö zu einerförM-lichen Stürzn,ig »äber, wovon das auffallendste Bey»spiel vom Neuen Johanneöschacht an der Sturm-heyde bey Jllmcnau bekannt ist' >
In andern Gegenden beobachtet der ganze Flöh.zug ein anhaltendes starkes Fallen, dann bestehtdas Flöh gewöhnlich aus den milden oder krausenSchiefern, ist in seinen Structurverhältniffen, undseiner Metallführung sehr veränderlich und gewöhn-lich weit geringhaltiger als da, wo es flacher liegt.So findet man es besonders in den untersten Eisleb-Manöfeldischen Refieren (am Otterberge und imBockshöizchen), ferner in den beyden Flötzzügen, diesich auf der mittäglichen und mitternächtlichen Seitedes .Rothliegenden vom Welbisholze bis zur Saale
ziehen.
Man findet ein deutliches Kupfer davon bey derErsten Nachricht vom Lortgange des IlimcnauekBergbaues, 1784.
Vergl. Voigrs mineralogische Reisen, Th, l.S. Z4. und die dazu gehörige erste Rupftrmfel»8reieeteb,ns Lupftrschirsrr.lU. B. T