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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen.
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Mas; davon »ittgenommen, wovon die kbnigl. Societät zuLondon auch etwas erhalten hat, (die es genauer hätte untersu-che» sollen.) Man wollte es dein Vesuv zuschreiben (!). ESwehte kein Wind. Zu gleicher Zeit ist auch bey Acra, demeheinahligen PtoleniaiS, in Syrien , Staub gefallen, der beyVergleichung mit dem vorigen sich von derselben Beschaffenheitfand. Philos. transact. Vol. I. p. 377.

i 638 , rother Regen bey T u r n h o u t.

? 1642, im Junius, sollen zu Magdeburg , Loh-st u r g rc. Schwefelklumpen, eine Faust groß, gefallen seyn,nach dem I'heatr. Lurop. tom. IV. p. 899.

1643, im Januar, hat es zu Naihingen an der Enz,und zu Weinsberg sogenanntes Blut geregnet, nach einerhandschriftlichen H e i l b r 0 n n e r - C h r 0 n i k, aus welcher HerrOber-Regierungsrath Schü b lcr in Stuttgart mir die Nach-richt gefälligst mitgetheilt hat.

1645, zwischen dem » 3 . und 24. Januar, rother Regenbey H er zo g en b u sch.

1646, den 6. October, des Morgens um 7 Uhr, fiel zuBrüssel rother Regen in sehr großer Menge. Marcus Mar­ ci a Kronland, philosophia vetus restituta, P. II. sect. 7.Wendelinus de pluvia purpurea Bruxellensi (Bruxell.

1647. >2.), worin auch mehrere rothe Regen angeführt werden.Er kam ganz unvermuthet, und dauerte 7 bis 8 Stunden. An-fangs war er sehr roth, hernach weniger. Das Wasser warddavon roth, und schmeckte säuerlich (vermuthlich von Salzsäure-oder Schwefelsaure.) In verschlossenen Gefäßen aufbewahrt,ward es trübe, und es setzte sich ein purpurfarbener Nieder-schlug ab. Durch Destillation erhielt man eine säuerliche Flüs-sigkeit.

16S2, im May, hak, nach den Miscell. Ac.Nat. Curios.Dec. 2. ann. 9. 1690, p. 120, Christian M e n zel deSNachts auf einer Reise zwischen Siena und R 0 »1 einesehr helle Sternschnuppe ganz in der Nähe niederfallen sehen,die ihren Glanz bis ans Ende behielt. Er fand an der Stelleeine durchscheinende, schleimige und klebrige Substanz, vonder er eine Portion mitnahm. Sie ist hernach vertrocknet undhartgeworden. Sein Sohn, chursürstlicher Leibarzt in Ber­ lin , hat sie späterhin aufbewahrt.