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e chimica , Dec. II, Tom. 1 , p. 38 und 469 ic., und ausdiesem in Thomson's Annals of Philosophy, 1818, p.466,und Isis, 1819, 1. Heft, S. 76. Sementini hat die-sen rochen Staub chemisch untersucht, und darin gefunden: Kieselerde ZZ; Thonerde i 5 1/2; Kalkerde 11 1/4; Chrom r; Ei-sen 141/2; Kohlensäure 9; i 5 waren Verlust. (Die Bestand-theile waren also, die Magnesia abgerechnet, woraus die Sub-stanz nicht besonders mag seyn geprüft worden, ungefähr so,wie in den Meteor-Steinen, die keinen Nickel enthalten.) Ergibt als physische Kennzeichen an, der Staub sey zimmtbraungewesen, von erdigem, wenig merklichem Geschmacke, fettiganzufühlen; es befanden sich darin kleine harte, dem Pyropen(oder Augit) ähnliche Körner (die er für etwas, dem Staubefrcnides, und nur zufällig vom Boden hineingekommenes hält,sich aber auch gewöhnlich in anderm Meteor-Staube befinden,und also als etwas dazu gehörendes, und besondere Aufmerksam-keit verdienendes , anzusehen sind). Nach Absonderung dieserKörner war das Gewicht 2,07. Durch Glühen ward die Farbedes Staubes erst brauner, dann schwarz und dann roth, nachdem verschiedenen Opydationsgrade des Eisens. Nach dem Glü-hen bemerkte er, auch mit bloßem Auge , darin viele kleine gelbe,glänzende, glimmerartige Blättchen (wie sie sich auch indemMeteor-Staube vom 17, Januar 1810 fanden). Er braustealsdann nicht mehr mit Säuren auf, und hatte 1/10 an Ge-wicht verloren. Einige Mahl hat S e m e n t i n i nach dem Fil-triren ein feines schwarzes kohlenartiges Pulver erhalten, wel-ches er anfangs nicht achtete, weil er es einer fremden dazu ge-kommenen Substanz zuschrieb. Hernach aber, weil es immerwieder erschien, und er es dann doch für einen Bestandtheilhielt, so kochte er eS hernach langsam mit Alkohol, welcherdadurch grüngelblich gefärht ward. Nach dem Abtrocknen erhielter eine pechartige gelbliche Substanz, von einem scharfen harzi-gen Geschmacke, welche nach dem Verbrennen einen kohlcnarti-gen Rückstand gab, und deren Gewicht mit dem Verlust in derersten Analyse übereinstimmte. Er untersuchte hernach noch eineandere Portion desselben Staubes aus einer andern Gegend,und fand nur die Verschiedenheiten, daß der damit gekochteAlkohol grüner ward, und weniger Rückstand von derselben