,8i8, ward auf der Entdeckungsreise des Capitan Roß,langst der nördlichen Küste der B a ff i nsbay, ineiner Strecke von etwa 100 engl. Meilen, in Vertiefungen ro-ther Schnee gefunden, wovon man einiges in Bouteillen »achEngland mitgebracht hat.' Nachrichten davon finden sich in mehrenr'cn Zeitungen, noch mehr aber inHiomson's^nnals of Phiio-sophy, Januar 1819, p.74, lind iit Tilloch's phil. inagazine,Januar 1819, p. 69. (Die ganze Analyse laugt nicht viel,und es ist nur Schade um den dadurch vergeudeten Meteor-Staub. Man ist nähmlich von der Voraussetzung ausgegangen,daß die färbende Substanz des Schnees in nichts anderen, als inAuswürfen von Vögeln bestehen könne, und scheint andere Nie-derfalle von rothem Staube mit Und ohne Regen oder Schnee,und die vorhandenen Analysen solches StaubeS, wovon doch auchin englischen Zeitschriften die Rede gewesen ist, gar nicht ge-kannt zu haben. Der Untersucher ist also so zu Werke gegan-gen, als ob er Vögelkoth, nicht aber, als ob er Meteor-Staubzu analysiren hatte, und hat auch dieser vorgefaßte» Meinungzu Folge die, ungeachtet der fehlerhaften Analyse, doch end-lich erhaltenen wesentlichen Bestandtheile alles Meteor-Stau-bes, Kieselerde und Eisenoxyd, ganz willkührlich und naturwi-drig , als etwas zufällig hineingekomnienes, angesehen.!!) BeyOeffnung der Bouteille verbreitete sich ein widriger Geruch, fastwie von verfaultem Seegrase oder von Excrementen, (den man,ohne von dem Vorurtheile, daß es Vögelkoth seyn muffe, einge-nommen zu seyn, wohl etwas anders würde gefunden haben.)Nachdem sich die färbende Substanz zu Boden gesetzt hatte, wardas Wasser (wie sich von selbst versteht) sarbenlos. (Man hättevor allen Dinge» dieses Wasser kosten sollen, und wenn es, wieder Staub voin 6. October , von 1689, voin » 5 . No-vember >755, und vom i 5 . Aprill i8ib, und wie es auch andem Bodensatze des 1818 auf Schweizer-Alpen gefallenen ro-then Schnees, zu bemerken ist, einen salzigen oder zusammen-ziehenden Geschmack zeigte, würde man höchst wahrscheinlichSalzsäure oder auch wohl Schwefelsäure, in Verbindung mit Na-trum, oder etwa mit Magnesia, Kalkcrde, Thonerde u. s. w.darin gesunde» haben.) Unter einem Mikroscop erschien diefärbende Substanz als kleine braunrothe, mehr oder weniger
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Band
Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen.
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383
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