Band 
[Dritter und vierter Theil.]
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der nähern Untersuchung beauftragt wurde. An demenkblösten Gehänge des dortigen viel Versteinerungenenthaltenden MuschelkalkgebirgS lag zuerst ein § !r.mächtiges, schwarzes, thonigeS und mir einzelnenschmalen Steinkohlenttümcrn durchzogneS Flöh, wel-ches von grünlichgrauem Mergel bedeckt ward; unterihm aber lag Kalkstein, in welchem, bey > 2 sachterTiefe, ein 10 bis 16 Zoll mächtiges Steinkohlenstöhmifschte; welches Schmiedekühlen und noch austr-dem 2 bis z Zoll mächtige Pechkohlen enthielt.

Spuren solcher Kohlen, aber nur in einzelne» koh-ligen vegetabilischen Abdrücken, sind mir endlich auch"och aus der Gegend von Llemvargula bekanntworden.

2 m Sri)ivnrzburgisct)eii sollen die nämlichenkettenkohlen bey Bruchstädt und (als Älaunschieser)ju Älühlberg ohnweit Arnstadt vorkomnien. Vonkehtern theilt Hr. Bcrgrach Voigt einiae Nachrichtmit und bemerkt auch, daß man im ErfurtischcnGebier, bey Hopfgarten, seit geraumer Zeit Berg-bau auf einem ähnliche» Flöhe getrieben habe ? °).

Das schon B.I. S. 7;. 76. erwähnte Vorkom-men des Feuerstein im Muschelkalk'''), wird auchvo» Obcrwiederstädt ° b), vom Seebergc bey Gotha(wo er in platten, mit dem Kalkstein stark verwach-senen

S. Voigt a> a. V., in den mineralogischen Sckcif»tcn, S. 112. diö 114.

d') Vergl. Sclicäters Einleitung iu die RenntnlßDer Steine unv Versteinerungen, Tb. l. 8. Zl?«v. Gcbloitkeim a. a. <v., S.Y4. Y5-S. Meinickens Nactierag ;« seiner mineralogi-schen Lescbreibung'von Pberwievcrsiävt, im Na-turforscher, Gk. i z. G.226. (wo er als Muschtkogar brschriebcn ist).