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Erster Theil.
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allgemeinen die Gestalt einer an den Polen abgeplatte-ten Kugel.

Von allen geschlossenen Gestalten ist die der Kugeldie einfachste, weil sie nur von einem einzigen Elemente, derGröße ihres Halbmessers abhängt. Der dem Menschen sonatürliche Hang, den ihn umgebenden Gegenständen dieForm zu geben, die ihm selbst die leichteste und einfachste scheint,bewog ihn auch hier, seinem großen Wohnorte die Gestaltzu leihen, die er, wie spätere Messungen und andere Un-tersuchungen lehrten, in der That nicht hatte. Denn die Naturist nur einfach in den Mitteln, welche sie wählt, um damitoft sehr zusammengesetzte Zwecke zu erreichen, und es istmöglich, es ist sogar wahrscheinlich, daß die eigentliche Ge-stalt der Erde, durch uns unbekannte äußere und innereEinwirkungen modifizirt, wenigstens für uns ganz unregel-mäßig sey. Da indessen nach dem Kreise die Ellipse die ein-fachste von allen Figuren ist, die in sich selbst wieder zurück-kehren, und da andere theoretische Untersuchungen über dieursprüngliche Bildung unserer Erde, zu deren Auseinander»seßung hier nicht der Ort ist, auf die elliptische Gestalt lei-teten, so machte man den Versuch, die Erde als einen Kör-per vorauszusetzen, der durch die Umdrehung einer Ellipseum ihre kleine Are entstanden ist, und man fand, daß dieseGestalt den vorhergehenden Messungen sehr nahe Genügethut. Nennt man die Differenz der beyden Aren dieser El-lipse, durch die kleine Are dividirt, die Abplattungder Erde, so findet man aus den oben gegebenen Messun-gen von Lappland und Peru diese Abplattung aus denvon Frankreich und Peru aus den von Frankreich undLappland -jl-g u. s. w., eine Uebereinstimmung, welche dieRichtigkeit jener Voraussetzung wahrscheinlich macht, unddie auch mit anderen Erscheinungen, von welchen wir weiterunten zu sprechen Gelegenheit haben werden, harmonirt.

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