Band 
Erster Theil.
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sche Revolution des Mondes ist. Wir werden unten sehen,daß allein beym Monde diese Umlaufszeit, welche bey denandern Körpern des Himmels constant ist, in der Folge derZeit immer kleiner, oder daß die Bewegung des Mondesimmer schneller wird, und wir werden die sehr merkwürdigeUrsache dieser sonderbaren Erscheinung kennen lernen.

Die Ebene der Mondsbahn ist gegen jene der Eklip-tik unter einem Winkel von 5°. 14414 geneigt. Die geradeLinie, in welcher sich beyde Ebenen schneiden, heißt die Kno-tenlinie der Mondesbahn, und der Punkt derselben, vonwelchem der Mond, aus der Ekliptik sich gegen Norden er-hebt, der aufsteigende Q, und der andere entgegenge-setzte der a b st c i g e n t> e Knoten. Diese Knoten sind nichtfest, sondern sie bewegen sich langsam von Ost nach West,und vollenden ihren Lauf in Beziehung auf die Nachtgleichenin 6798-177 Tagen. Man kann diese Bewegung der Knotenleicht bemerken, wenn man auf die Sterne achtet, denen derMond zu der Zeit begegnet, wenn er durch die Ebene derEkliptik geht. - Schon mit freyem Auge bemerken wir dieOberfläche des Mondes mit zahlreichen Flecken bedeckt, undwir werden später sehen, was uns die Fernrohre daran er-kennen lassen. Hier ist es genug zu bemerken, daß wir im-mer nahe dieselben Flecken sehen, und daß daher derMond, wenn er, gleich unserer Erde, ebenfalls eine Kugel-gestalt hat, uns immer nur eine und dieselbe Hälfte seinerKugel zeigt, während er sich um uns bewegt, gleichsam alswäre er mit einer Kette an unsere Erde befestigt, die immerdurch denselben Punkt der Oberfläche des Mondes geht.Daraus folgt das merkwürdige Resultat, daß der Mond sichin derselben Zeit, in welcher er sich um die Erde bewegt,zugleich um sich selbst dreht, oder daß seine Rotation seinerRevolution gleich ist; so wie ein Mensch, der in einem Kreiseum mich herumgeht, sich in derselben Zeit um sich selbst dre-