Band 
Erster Theil.
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Winkel iv selbst steht, wie im ersten Viertel, nur mit demUnterschiede, daß damahls der Mond östlich, jetzt westlichvon der Sonne ist, und wir von der beleuchteten Hälftewieder nur die Hälfte, und zwar diejenige sehen, welche ge-gen Osten oder auf unserer linken Seite liegt. Auch diesePhase wird in den folgenden Tagen noch kleiner, bis wirendlich wieder nahe vor dem Neumonde nur den letzten östli-chen Rand der beleuchteten Hälfte, unter der Gestalt einerSichel erblicken, deren hohle Seite westlich oder rechts liegt,die mit der Krümmung unserer linken Hand übereinstimmt,und die endlich im Neumonde selbst wieder gänzlich verschwin-det. Die Figur ( 5 ) zeigt diese verschiedenen Erscheinungendeutlich.

In ihr ist 1 der Mittelpunkt der Erde, die Sonne 8 ir-gendwo in der Linie T8 fthr weit von der Erde, und A derMond im Neumonde, 1) im ersten Viertel, 6 im Vollmonde,und I) im letzten Viertel. Die dunklen Theile der Erde und desMondes sind die von der Sonne abgewendeten oder nicht be-leuchteten Hälften derselben. Man sieht, daß der Mond inder Hälfte seiner Bahn vom Neumonde bis zum Vollmonde,von A nach B bis C, uns nur die westliche Seite seinerbeleuchteten Oberfläche zeigt, während er in der anderenHälfte seiner Bahn uns nur die östliche Lichtgränze zuwendet;daß wir in dem Punkte A selbst von der beleuchteten Flächegar nichts, im Gegentheile in 6 diese beleuchtete Fläche ganzsehen; daß der Mond in A mit der Sonne zugleich auf- unduntergeht, daß er in den dem Neumonde folgenden Tagenimmer später nach Sonnenaufgang aufgeht, also auch immerspäter nach der Sonne untergeht, und in den Abendstundenimmer länger am Himmel sichtbar bleibt, bis er in C beySonnenuntergang aufgeht, und die ganze Nacht sichtbarist; daß er nach dem Vollmonde immer später nach Son-nenuntergang, im letzten Viertel in D erst um Mitternacht