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und da, wie wir später sehen werden, mehrere Unregelmä-ßigkeiten in der Bewegung des Mondes sowohl, als in je-ner der Knoten, dieses Verhältniß auf mannigfaltige Art stö-ren, so kann man d ic se Mittel, Finsternisse vorhcrzusagen,nur als eine erste Näherung ansehen. Wir werden weiterunten Gelegenheit haben, diese Erscheinungen mit der größ-ten Schärfe selbst auf Jahrhunderte voraus zu bestimmen.
Wir haben nähmlich schon oben bemerkt, daß die Be«wegung des Mondes in einem Kreise, dessen Mittelpunktdie Erde ist, mit der Folge der Jahrhunderte immer schnel-ler werde, und da die Berechnung der Finsternisse für künf-tige Zeiten vorzüglich von der Kenntniß dieser Bewegung ab-hängt, so würde man, wenn man die tropische Revolution desMondes nach dem Vorhergehenden gleich 27.321582 anneh-men wollte, schon wegen jener Beschleunigung des Mondes inIrrthümer gerathen, die aber noch viel beträchtlicher wer-den, wenn man bemerkt, was die Beobachtungen nur zubald gezeigt haben, daß die Bewegung des Mondes auchwährend einer einzigen Umlaufszeit nichts weniger als con-stant angenommen werden kann, sondern daß sie vielmehrsehr großen Unregelmäßigkeiten unterworfen ist, welche dieLänge des Mondes bald kleiner, bald größer machen, alssie nach der oben vorausgesetzten Hypothese einer kreisför-migen Bewegung seyn müßte. Diese Hypothese stellt daher,wie dort bey der Sonne, die Erscheinungen nicht genügenddar, und kann daher auch nicht die wahre seyn, daher sieauch hier nur als eine erste, sehr unvollkommene Näherungzur Wahrheit betrachtet werden muß.