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Sechstes ßslpucl.
Planeten it n b Comete 11.
Unter den zahllosen lichten Punkten, mit denen das ^
Gewölbe des Himmels besät ist, und die immer dieselbe Lagegegeneinander behalten, gibt es, so viel uns bisher bekanntist, nebst der bisher betrachteten Sonne und dem Monde,noch zehn andere, die sich unter den Fixsternen nach sehrverwickelten Gesetzen in mannigfaltigen krummen Linien be-wegen. Man nennt sie daher Planeten (Herumirrende), undihre Untersuchung bildet einen der vorzüglichsten Gegenständeunserer Astronomie. Ihre Nahmen und Zeichen finde Mer-kur $, Venus $, Mars d\ Jupiter Saturn H,
Uranus K, Ceres ?, Pallas Juno Vesta ö.
Die fünf ersten kannten schon die Alten. Uranus wur-de 1781 den 1Z. März von W. Herschel, Ceres 1801den 1. Jänner von Piazzi, Pallas 1802 den 28. Märzvon Olbers , Juno 1804 den 2. September von Harding,und Vesta 1807 den 29- März von Olbers entdeckt.
Die beyden ersten haben das Eigene in ihrer Bewegung,daß sie sich nie über gewisse Gränzen, Merkur nicht über 29und Venus nicht über 48 Grade von der Sonne entfernen,während die anderen alle möglichen Winkel mit der Sonnebilden können. Merkur ist nur selten mit unbewaffnctemAuge sichtbar. Wenn er nach Sonnenuntergang am west-lichen Himmel ganz nahe an der östlichen Seite der Sonnebemerkt wird, wo sein Durchmesser völlig beleuchtet, aberam kleinsten erscheint, entfernt er sich in einer nach Ostengerichteten oder directen Bewegung täglich mehr von derSonne; und wenn er nahe 22 Grade von der Sonne ab-steht, kehrt er wieder zu derselben zurück. Wenn er nur