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bey der Rotation, aber bloß an den beyden Polen statt hat;und ist g die bey der Rotation in der That beobachteteSchwere, so ist für jeden Punkt der Oberflache der ErdeG — g = aCos s 0
Äst aber A = 19631210 Pariser Fuß, der Halbmesser desAequators, 1 die Zeit der Rotation der Erde, oder 24 Stern-stunden, d. h. 86164 Secunden mittlerer Zeit, und bezeichnetv — 3.1415926 die Peripherie eines Kreises, dessenDurch-messer die Einheit ist, so findet man leicht4?r^A
:> = — ^ - oder a == 0.1044 Par. Fuß
d. h. durch die Schwungkraft wird die Schwere der Erdeam Aequator um 0.1044 Par. Fuß vermindert, so daß dieHöhe des freyen Falles eines schweren Körpers unter demAequator in der ersten Zeitsecunde um die Hälfte dieser Größeoder um 0,0522 Fuß kleiner ist, als sie seyn würde, wenndie Erde keine Bewegung um ihre Are hätte. Man hat alsoam Aequator
G — g = 0.1044
und da nach den Beobachtungen am Aequator g — 30.1028ist, so hat man G — 30.2072 oder_g_ = 289G 290
d. h. die durch die Schwungkraft verminderte Schwere g amAequator verhält sich zu der eigentlichen Schwere G derErde, wie 289 zu 290. Wenn die Geschwindigkeit der Ro-tation der Erde größer wäre, so würde auch die Schwung-kraft größer werden, und endlich die Schwere ganz aufwie-gen, oder sie selbst übertreffen. Wäre z. B. 1 — 5068 Se-cunden, also die Bewegung der Erde nahe 17mahl schneller,als sie jetzt ist, so wäre
, G — g — 30.207
oder g gleich Null, d. h. wenn die Rotation der Erde 17