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lig stille zu stehen, und erst in der Mitte des Apritls, fing erwieder an sich zu bewegen, und zwar jetzt, in einer der vori-gen entgegengesetzten Bewegung, oder gen Nord. Er hattedaher im Anfange des Märzes seine südliche Gränze erreicht,von welcher er sich allmahlig wieder gen Norden erhob. ImAnfange desJunius ging er wieder genau in derselben Zenith-distanz durch das Fernrohr, wie den 3. December des vorigenJahres, und seine nördliche Bewegung nahm noch immer zu,bis er im September wieder völlig stille stand, und dann vonda allmahlig sich wieder gegen Süden bewegte, wo er gegenden Anfang des Decembers genau wieder denselben Punkt ein-nahm, in welchem man ihn ein Jahr zuvor gesehen hatte.
Das Factum war nun da, an der Existenz desselbenwar nicht weiter zu zweifeln, aber', welches ist die Ursachedieser sonderbaren Erscheinung? Die Antwort war nichtleicht.
Durch die Voraussetzung einer noch merklichen Parall-axe des Sterns ließ sich jenes Phänomen nicht erklären, wiewir oben gesehen haben.
Die zweyte Idee, die sich ihm darboth, war die, daßvielleicht die Axe der Erde, die man bisher für fest hielt, sichmit den Jahreszeiten bewege. Wir werden sehen, daß dieserGedanke nicht so ganz ungegründet war, und daß er einenschwächeren Kopf gewiß auf Abwege gebracht hätte, da erganz dazu gemacht schien, die ohnehin nicht leicht zu lösendeFrage noch mehr zu verwirren. In der That bewegt sich dieseAre so, daß jeder der beyden Pole in etwa 18-3 Jahren einekleine Ellipse beschreibt, deren beyde Hauptdurchmesser 18und 9-6 Secunden sind. Dieß stimmt aber weder mit der obenbeobachteten Veränderung des Sterns, die 40 Secunden be,trägt, noch mit der Periode dieser Veränderung, die hier18.3 Jahre ist, während sie oben dem Jahre selbst gleich ge-funden wurde. Indessen hatte diese Aenderung der Erdachse