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immer ihren Einfluß auf die Aenderung des Sterns, und esgehörte die größte Genauigkeit im Beobachten und ein gewißseltener Scharfsinn dazu, diese beyden Ursachen in ihren soverwickelten Erscheinungen zu trennen, und jede derselben fürsich aufzufinden. Wir werden sehen, daß Bradley, nachdemer die wahre Ursache der Aberration gefunden, und nachdemer seine Beobachtungen von dem Einflüsse derselben befreyethatte, noch kleine Unregelmäßigkeiten in der Bewegung ent-deckte, welche sich durch die Aberration nicht erklären ließen,die er aber eben so glücklich durch jene Voraussetzung derAenderung der Erdaxe zu erklären wußte, so daß man ihmallein beyde, in der Astronomie so wichtigen Entdeckungenverdankt. — Diese erste, größere Bewegung der Sterneaber, die ihm zuerst auffallen mußte, ließ sich durch eine Be-wegung der Erdare, wie er bald sah, nicht erklären, denner hatte gleich Anfangs nicht, wie sein Vorgänger Hook, sichbloß auf den einen Stern y im Drachen beschränkt, sondernnoch einige andere mit beobachtet, und gefunden, daß diebeobachtete Bewegung dieser Sterne bey allen dieselbe sey,was doch unmöglich ist, wenn sie bloß von einer Aenderungder Erdare herkommen soll, denn, indem sich diese Are voneinigen Sternen entfernt, wird sie sich doch den andern aufder entgegengesetzten Seite nähern müssen, was aber mit den'Beobachtungen nicht übereinstimmte.
Die große Regelmäßigkeit in diesen Bewegungen derSterne ließ ihn indessen nicht zweifeln, daß sie auch eineeben so regelmäßige Ursache haben müsse. Lange plagte ihndas Aufsuchen dieser Ursache in der Verschiedenheit der Tem-peratur der Jahreszeiten, die vielleicht auch auf die uns um-gebende Atmosphäre Einfluß haben, und da wir die Gestirnedurch das Medium dieser Atmosphäre sehen, den uns schein-baren Ort derselben verändern könnte. In der That schienjene Bewegung, deren Periode genau ein Jahr ist, mit dm