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nig als wir, wenn wir auf der Oberfläche der Erde zwey Kör-per, selbst von beträchtlichen Massen, jeden an einen Fadenneben einander hängen, eine Anziehung dieser Körper odereine Entfernung der beyden Faden von ihrer parallelen Lagebemerken würden. Denn die Höhe jener Berge kann gegenden Halbmesser der Erde eben so gut, als die Massen jenerbeyden Körper gegen die der Erde beynahe als vollkommenverschwindend betrachtet werden, so lange wir ihre Wirkun-gen nur mit unseren, durch die Hülfe der Kunst nicht bewaff-neten Sinnen betrachten. Der berühmte englische ChemikerCavcndish hat zu diesem Zwecke ein eben so einfaches alssinnreiches Instrument ausgedacht, die gegenseitige Anziehungder Körper auf der Oberfläche der Erde noch merkbar zu ma-chen. Der vorzüglichste Theil desselben besteht in einem He-bel, der in seinem Schwerpunkte frey an einem metallenenFaden hängt, welcher Faden sich durch die Wirkung der An-ziehung, die ein Körper auf einen der Hebelarme ausübt, sehrleicht dreht, und dadurch dem Hebel selbst diese drehende Be-wegung mittheilt, dessen Größe dann die Größe der anzie-henden Kraft bestimmt. Indem er z. B. an den beyden End-punkten des Hebels kleine eiserne Kugeln befestigte, näherteer jeder dieser Kugeln eine andere größere von Bley so, daßdie Wirkungen beyder sich vereinigten, den Hebel nach der-selben Seite zu drehen, und er bemerkte sehr deutliche Schwin-gungen des Hebels, die also bloß von der Anziehung der sichallmählig nähernden Kugeln kommen konnten. Cavendishverband später diese beobachteten Schwingungen mit der Be-wegung , welche die Schwere einem in Bewegung gesetztemPendel gibt, und leitete daraus, und aus der bekanntenGroße und Dichte seiner Kugeln und der Größe der Erde,durch eine einfache Rechnung die Dichte der Erde ab, die er
gleich — von der des reinen2
Wassers fand, nahe genug mit