Band 
Erster Theil.
Seite
361
JPEG-Download
 

361

dein Vorhergehenden übereinstimmend. Philos. Transact.1798 und Gilberts Annalen der Phyf. II. B.

Es ist vielleicht merkwürdig, daß diese Dichte der Erdemit der des Magnets so nahe übereinstimmt; wenigstens wer-den die Geologen darin eine Bestätigung ihrer Hypothesefinden, wodurch sie gewöhnlich die bekannte Richtung der Ma-gnetnadel erklären, daß nähmlich das Innere der Erde auseinem magnetischen Kerne bestehe. Nimmt man die Dichte desWassers zur Einheit, so ist nach dem Vorhergehenden dieDichte der Sonne 1.27 also nahe gleich der Dichte der rei-nen Thonerde, des Peches, der Steinkohlen, oder des Ei-chenholzes; während die des Saturns 0.52 also gleich jenerdes Tannenholzes, oder kaum zweymahl so dicht als Korkholzist. Unser Mond hat nahe die Dichte des Baryths, des rein-sten weißen Glases, oder der Meteorsteine, wodurch wiedereine andere Hypothese unterstützt zu werden scheint, nach wel-cher diese letzten Steine bloße vulkanische Auswürfe des Mon-des find. Die Erde selbst endlich ist nach dem Vorhergehen-dem fünfmahl dichter als Wasser, also auch fünfmahl soschwer, als ein gleiches Volum Wasser, viermahl schwererals Eichenholz, 21mahl schwerer als Korkholz, -OOOmahlschwerer als die atmosphärische Luft, zweymahl leichter alsSilber, und endlich viermahl leichter als Platin.

Anmerkungen zum fünften Eapitel.

A) Mau nennt jene kleine gerade Linie, welche den Fallder Planeten ansdrüekt, in der Geometrie bekanntlich den SinnsVersus ihres Bogens. Ist r der Halbmesser der Bahn eines Pla-neten und t die siderische Umlaufszeit in Tagen ausgedrückt, so istder Bogen «, welchen er in einer Secunde um die Sonne beschreibe56o i

-*= ~p und daher der Fall g des Planeten zur Sonne