Band 
Erster Theil.
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Wenn die beyden störenden Körper sich in einer Bahn,die mit der des Aequators zusammenfällt, wenn sie sich alsoin der Ebene des Aequators selbst bewegten, so würde, dader Aequator die sphäroidische Erde in zwey gleiche und ähn-liche Hälften theilt, die Störung der Rotation der Erde gänz-lich verschwinden, und daher auch umgekehrt: diese Störungwird desto beträchtlicher werden, je größer der Winkel ist,unter welchem jene Ebenen gegen einander geneigt sind. DieEkliptik hat im Allgemeinen immer dieselbe Neigung gegenden Aequator, woraus folgt, daß der Theil der Präcefsion,welcher von der Wirkung der Sonne kommt, ebenfalls sehrnahe constant seyn wird. Die Mondsbahn aber ist nach I. S.75 um den constanten Winkel 5° 9' gegen die Ekliptikgeneigt, und ihre Knoten mit der Ekliptik bewegen sich eben-falls sehr schnell rückwärts, woraus folgt, daß nach derLage jener Knoten die Neigung der Mondsbahn in Bezie-hung auf den Aequator veränderlich seyn muß. Wenn deraufsteigende Knoten der Mondsbahn in der Ekliptik AMBNCFig. 31 mit dem Frühlingspunkte 1$ zusammenfällt, oderwenn seine Länge gleich Null ist, so hat die Mondsbahndie Lage und da (3BN = 5°9' und die Neigung ABCder Ekliptik gegen den Aequator ABC gleich 23° 28' ist,so ist hier die Neigung der Mondsbahn gegen den Aequa-tor MC 28° 37'. Wenn aber der aufsteigende Kno-ten der Mondsbahn mit dem Herbstpunkte A zusammenfällt,so hat die Mondsbahn die Lage A--, und ihre Neigung ge-gen den Aequator ist »AB 23° 28' 5° 9' = 18° 19'^Der Winkel der Mondsbahn mit dem Aequator ist daher ver-änderlich und zwischen den Gränzen 18 3 19' und 28° 37'enthalten, und da nach dem Vorhergehenden mit der Größedieser Neigung auch die Störung der Rotation zunimmt, sowird die Störung der Erde durch den Mond ein von dieser