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Palaeologica zur Geschichte der Erde und ihrer Geschöpfe / von Hermann von Meyer
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Saurier

es nur der untere ist. Eine harte Platte liegt mit zweiAusschnitten unter dem Hals, um dem Kopfe die Seiten-bewegungen zu gestatten. Schon Lamouroux schlug vor,diese Art mit cadomensis näher zu bezeichnen.

Streptospondylus.

Cuviers lr. Gavial de Honfleur, dessen Trennungvom Gavial auch Geoffroy vermuthete und für den er denNamen Steneosaurus rostro-major vorschlug, hat mitdem Gavial wieder fast nur die allgemeine Uebereinstim-mung der Kopfform aufzuweisen. Die Zähne stehen in ge-trennten Alveolen und ersetzen sich in vertikaler Richtung:in ihrem Innern. Eine genauere Untersuchung des Zahn-apparates wäre nicht überflüssig. Die Schnauze ist absolutschmäler als die des Gavials und verläuft sich unmerklicherin den Schädel, wodurch die Formen beider doch sehr ver-schieden ausfallen. Die Unterkieferhälfte besitzt 22 Zähne. DerAusschnitt, welcher die Kieferhälften trennt, geht zwischenden Zähnen weiter vor, in jeder Hälfte sitzen darauf siebenZähne, im Gavial dagegen nur zwei. Die Hälften bildeneinen nur halb so offenen Winkel als im Gavial. Der Schädelbesitzt im Hinterhaupt und in den Stirnknochen nicht minderauffallende Verschiedenheiten. Das Auge war im Vergleichzu dem des Gavials übermässig gross und lag nicht obenauf dem Schädel, sondern wie in den eigentlichen Lacertenseitlich. Die Oeffnungen der Nasenhöhlen liegen, wie beidem Gavial, am Ende der Schnauze. Der Wirbelkörper istin seiner Mitte mehr zusammengezogen, als bei den Cro-codilen. Die vordem Wirbel zeichnen sich durch die über-aus merkwürdige Eigenschaft aus, dass ihre vordere Ge-lenkfläche convex, die hintere concav, mithin gerade umge-kehrt, als in den Crocodilen, und auf die Weise beschaffenist, wie an den Halswirbeln ganzer Ordnungen von Land-säugethieren, z. B. der Wiederkäuer und Solipeden, bei