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selben annehmen, da Benzcnbcrg und Brandes correspon-dirende Beobachtungen von Sternschnuppen angestellt haben,deren Entfernung von der Erde sie gegen 34 Meilen berech-neten. Noch weiter endlich scheint die Gränze entfernt zuseyn, in welcher noch die feinen ätherische» Stoffe, Elektri-cität, Wärme, Licht u. dgl. innerhalb der Anziehungssphäreder Erde ihre Wirksamkeit äußern. "
Die eigentliche Gränze der Atmosphäre aber wird mannach dem Vorhergehenden immer dort annehmen, wo dieEentrifugalkraft der Schwere das Gleichgewicht halt. InBeziehung auf die Sonne wird diese Gränze ihrer Atmo-sphäre zugleich die Bahn eines Planeten seyn, dessen Um-lausszeit der Rotationszeit der Sonne um ihre Are, d. h. 25 £Tage gleich wäre, so daß also die Sonnenatmosphäre beyweitem nicht bis an die Bahn des Merkurs reicht. DasZo-diakallicht welches man zur Zeit der beyden Nachtglci-ä'cn kurz vor dem Aufgange oder nach dem Untergänge derSonne steht, kann daher nicht, wie man früher glaubte, dieAtmosphäre der Sonne seyn. Denn dieses der Milchstraße ähnliche aber hellere Licht, erstreckt sich in der Gestalt einesKegels, dessen Basis die Sonne und dessen Are die Ekliptikist, bis weit über die Erdbahn heraus, während die Atmo-sphäre der Sonne, wie wir so eben gesehen haben, noch nichtbis zur Merkursbahn reicht. Auch die äußere Gestalt derSonnenatmosphäre, deren Polarare nach dem Vorhergehen-den nicht kleiner als zwey Dritttheile der Aequatorare seynkann, laßt sich nicht mit der viel mehr abgeplatteten undganz linsenförmigen Gestalt des Zodiakallichtes vereinigen.
Bey den Satelliten, z. B. bey unserem Monde wird dieGränze der Atmosphäre der Punkt seyn, wo die Eentrifugal-kraft, die von seiner Notation kömmt, verbunden mit deranziehenden Kraft der Erde, gleich ist der Anziehung desMondes, weil nur in diesem Punkte die aller Elasticität be«