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deren Arten zur Hälfte noch leben. l 2 ) In den blauen undgelben Schichten am Monte Pulgnasco etc. im Piacentini-schen wurden (1806) mehrere Wallfischskelette mit darauf-sitzenden Austern und mit Haifischzähnen, und (1793) inden blauen Schichten am Stramonte etc. bei Castell’ arquatodie Skelette von Delphinen (Cortesi) gefunden. Bei Cadi-bona, zwei Stunden von Savona , westlich von Genua sindin der Schichte ff la corona u des dortigen Braunkohlen-gebildes fast alle dort herrührende Reste von Anthracothe-rium gefunden worden [Pareto, 2 ) Legallois, Borson, Buck-land, Laffin], deren sich mehrere im Naturalienkabinet inTurin befinden.
Den klassischen Boden Rom’s untersuchten Breislak,Brocchi, L. v. Buch, Gismondi, zuletzt F. Hoffmann. 3 )Er besteht aus wechselnden vulkanischen Producten undTertiärabsätzen, die anfänglich meerisch waren und zuletztdurch süsses Wasser veranlasst wurden. Die meerischenHügel des rechten Tiberufers und die Sandsteine und Mergeldes Vaticans und Janiculus gehören der SubapenninischenFormation an. Am Vatican hat man, nach Brocchi, ineinem kieseligen und kalkigen, wahrscheinlich zur Sub-apenninischen Formation gehörenden Sandstein Gebeine vonPalaeotherium gefunden. Später, als die Bildung dieserTertiärabsätze, fallen die vulkanischen Veränderungen indieser Gegend. Tuff (Peperin) und Travertino wechselnunregelmässig mit einander, ersterer ist auf letzterem
l ) Für die Versteinerungen der Tertiärgebilde Italien’s darf ichauf Bronn’s „Italien’s Tertiärgebilde und deren organische
Einschlüsse (Heidelberg , 1831) " verweisen, welcher darin mitseltener Sachkenntnis hauptsächlich die Conchilien durch-mustert und mit neuen Arten bereichert. Auch sind dort (S. 7)die Fische des Monte Bolca verzeichnet.
3 ) Giorn. Ligust. I. 1. S. 24. Genova 1827.
5 ) Platner , Bimsen, Gerhard und Rösteil, Beschreibung der StadtRom, etc. I. Stuttg. u. Tiib. 1829.