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Mittelpunkte der Sonne entfernt ist, so wird daraus nichtsowohl eine fortschreitende, als eine rotirende, eine schwan-kende Bewegung'der Sonne entstehen. Einen ähnlichen klei-nen Kreis beschreibt der Mittelpunkt der Sonne ebenfalls durchdie Anziehung der anderen Planeten, und man sieht, daßdaraus für diese Bewegung der Sonne eine sehr verwickeltekrumme Linie entstehen muß, deren Berechnung aber glück-licher Weise unnöthig ist, da die Astronomen nicht die abso-luten Bahnender Planeten im Raume, sondern nur ihrerelativen gegen die Sonne zu betrachten pflegen, und daherbey der Berechnung jeder Planetenbahn nicht die Sonnen-,nasse allein, sondern die Summe ihrer Masse und der derPlaneten zu Grunde legen, wodurch jene eigene Bewegungder Sonne aus den Berechnungen gleichsam eliminirt wird.
Die Rotation der Sonne, welche wir oben naher be-trachtet haben, kann (t. S. 370) ihre Ursache nur inrinein ursprünglichen Stoße haben, dessen Richtung nichtdurch den Mittelpunkt der Sonne ging. Allein ein solcherStoß, der eine drehende Bewegung hervorbringt, mußtezugleich auch eine fortschreitende Bewegung des Mittelpunktesder Sonne erzeugen, und es ist daher nicht zu zweifeln, daßd.e Sonne außer jenen beyden bisher betrachteten Bewe-gungen, auch noch eine habe, in welcher sie wahrscheinlichdas ganze System der ihrer Macht unterworfenen Planetenund Eometcn durch den unendlichen Raum des Himmels mitstch zieht. Da man außer den allen Firstcrnen gemeinschaft-lichen Bewegungen, die wir unter den Benennungen der Pra-cession, Nutation und Aberration kennen gelernt haben, nochan vielen derselben eine andere, meistens sehr geringe Bewe-gung bemerkt hat, deren Gesetze man nicht kennt, derenRichtungen aber, nach der Meinung einiger Astronomenetwas gemeinschaftliches haben, so glaubten diese ihre wahreUrsache nicht in einer eigenen Bewegung dieser Gestirne, son»
Astronomie II. Thrii. B