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der chemischen Prozesse, welche bey der Oxydation der Me-talle, bey dem Verbrennen der Körper und dem Athmen derThiere vor sich gehen, da entzündete Körper, die in der at-mosphärischen Luft bloß glühen, in diesem mit lebhafter Flam-me brennen, und da diese es eigentlich ist, welche unsereAtmosphäre zum Leben der Thiere geschickt macht.
Außer dem Ocean, welcher den größten Theil der Erd-oberfläche bedeckt, wird unser Wohnort noch von einem an-dern Meere rings umgeben, von der Atmosphäre, einemselbst an seinem Boden, wo es am dichtesten ist, doch nochachthundertmahl feinerem Gewebe, als das Wasser, das sichaber, da es in einem sehr hohem Grade elastisch ist, durch ,Menschenkräste in einen 1300mahl engeren Raum zusammenpressen, also beynahe doppelt so dicht als Wasser machenläßt. Zn einem zehn Meilen tiefen Schacht würde die Luftbloß durch das Gewicht der über ihr stehenden Schichten derAtmosphäre so sehr verdichtet werden, daß selbst Gold aufihr schwimmen würde. Dieser Druck der Lust auf die Ober-fläche der Erde macht bekanntlich die Flüssigkeiten in luftlee-ren Räumen aufwärts steigen, Wasser auf eine Höhe von592, Ouecksilber auf 28 Zoll, weil das Ouecksilber 14 mahloder 3 -j\ 2 mahl schwerer ist, als Wasser. Eine Säule derAtmosphäre von einer gegebenen Grundfläche, z. B. einemOuadratzolle, wiegt also so viel, als eine Ouecksilbersäulevon derselben Grundfläche und von 28 Zoll Höhe, und dadas Gewicht der letzten Säule nahe 124 Pfund ist, so drücktauch die Atmosphäre auf jeden Ouadratzoll der Erdober-fläche mit dem Gewichte von 12i Pfund, und auf jedenOuadratfuß mit dem Gewichte von (124).12 2 — 1800Pfund. Da die Oberfläche eines Menschen von mittlererGröße beynahe 14 Ouadratfuß hat, so wird sie durch dieLust von einem Gewichte von 14(1800) — 25200 Pfundgedrückt, aber nach allen Seiten, selbst wegen der in dem