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schet, um alle die Herrlichkeiten, welche er in seiner Nähedarbiethen mag, in ihrer ganzen Fülle zu genießen. In derThat, wer für die Schönheiten des gestirnten Himmels Sinnhat, wen der Anblick des zahllosen Heeres von Gestirnen,die unsern Himmel schmücken, wen das blendende Licht derKöniginn des Tages, und der sanfte Schimmer des Mondes,der unsere Nächte so lieblich beleuchtet, schon hier ergötztund zu erhabenen Betrachtungen bewegt, welche reiche Ge-nüsse dürfte der dort erwarten, wo der gestirnte Himmelnicht minder reich an Schönheiten jeder Art ist, und wo nochüberdieß sieben Monde das Dunkel der Nächte erhellenund ein großer Ring, der sich wie ein breites goldenes Bandüber den ganzen Himmel hinzieht, in immer abwechselndenStellungen um den staunenden Betrachter schwebt. Welch einSchauspiel mag es gewähren, nicht einen, sondern taufendevon Vollmonden, einen an den anderen gereiht, wie einenfeurigen Regenbogen über den Himmel gespannt zu sehen,ein unermeßliches Strahlengewölbc, aus einem einzigen Bo-gen gesprengt, und von sieben großen Satelliten in stetemmagischen Tanze umgeben.
Auch die Satelliten selbst mögen den Bewohnern Sa-turns manche reitzende Ansicht gewähren. Der erste derselbenist der Oberfläche Saturns dreymahl näher, als uns derMond, und wenn er auch die Größe unseres Mondes hat,so würde er den Saturniten im Zenithe neunmahl so großerscheinen, als uns der Vollmond. Die scheinbare Größeseines Durchmessers nimmt vom Zenithe bis zum Horizontebeynahe um ihren dritten Theil ab, und gibt daher ein sehrsicheres Mittel, die Parallaxe und die Entfernungen dieserMonde von Saturn zu bestimmen; auch ist seine Bewegungdreyßigmahl schneller, als die unseres Mondes, und ergehtschon in eilf Stunden alle seine Verwandlungen vom Neu-monde bis zum Vollmonde durch. Welches Schauspiel mag