Band 
Zweyter Theil.
Seite
188
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Ich habe bereits gesagt, daß die elliptischen Bahnen derCometen meistens sehr excentrisch, gleichsam sehr abgeplat-rete Kreise sind, deren Durchmesser bey den meisten selbst denDurchmesser der Uranusbahn weit übertreffen, so daß diese Kör-per den größten Theil ihrer Bahn in solchen Entfernungenvon uns durchlaufen, in welchen sie uns, selbst mit unserenstärksten Fernröhren, bey ihrer sonst schon so schwachen Be-leuchtung völlig unsichtbar sind, und daß wir sie dafür ge-wöhnlich nur in der kurzen Zeit sehen, in welcher sie auf ih-ren großen Wanderungen aus der Tiefe des Himmels in un-sere oder in die Nähe der Sonne Herabsteigen. Man wirdohne meine Erinnerung sehen, daß jene Bestimmung derBahn aus den Beobachtungen im Allgemeinen desto genauerseyn wird, je weiter diese Beobachtungen selbst von einanderentfernt sind, d. h. je größer der Bogen ist, in welchem manden Cometen beobachtet hat, und aus welchem man danndurch Rechnung die ganze Bahn ableiten will. Da abernach dem Vorhergehenden wegen der gewöhnlich nur kurzenSichtbarkeit der Cometen, jener Bogen im Allgemeinen nurklein ist, so wird auch diese Bestimmung der Elemente nichtimmer so genau seyn können, als man wohl sonst wünschenmöchte, indem jeder kleine, oft unvermeidliche Fehler derBeobachtung auf die daraus abzuleitenden Resultate für dasGanze oft sehr nachtheilige Folgen äußern wird. Dieser un-günstige Zufall tritt hier besonders bey der Bestimmung dergroßen Are der Bahn ein. Wenn man, um dieses genauerzu übersehen, mehrere sehr excentrische Ellipsen auf einer Ta-fel verzeichnet, die alle denselben Brennpunkt haben, und alledurch denselben, jenem Brennpunkte nächsten Punkte der gro-ßen Axe, als durch ihren Scheitel gehen, so wird man be-merken, daß die großen Aren dieser Ellipsen, wie ihre Er-centricität zunimmt, ebenfalls', und zwar äußerst schnell zu-nehmen, während die Bogen derselben in der Nähe jenes