Band 
Zweyter Theil.
Seite
189
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Scheitels einander alle immer näher kommen, und beynaheaufeinander fallen, wenn die großen Aren endlich so großwerden, daß sie gegen die constante Entfernung jenes Scheitelsvon dem Brennpunkte als unendlich groß anzusehen sind. Dawir aber die Cometcn nur in der Nähe der Sonne, das heißt,in der Nachbarschaft jener beynahe zusammenfallenden Bogenbeobachten können, so sieht man, daß jeder kleine Beobach-tungsfehler den Cometen aus dem Bogen seiner wahren El-lipse sehr leicht in den nahen Bogen einer anderen Ellipseversetzen kann, zu welcher eine ganz und gar verschiedenegroße Are gehört, so daß es beynahe unmöglich ist, diesegroße Are der Cometenbahnen aus den Beobachtungen auchnur mit einiger Verläßlichkeit zu bestimmen: eine nicht er-freuliche Bemerkung, da daraus folgt, daß gerade das In-teressanteste bey den Cometenrechnungen, die Bestimmungder Wiederkehr derselben, ebenfalls ganz unverläßlich ist, in-dem, wie wir B. II. S. 193 gesehen haben, nach dem drit-ten Gesetze Keplcrs die Umlaufszeit eines Himmelskörpersdurch die große Are seiner Bahn bestimmt wird, und daherso lange unbekannt bleiben muß, als diese nicht genau be-kannt ist.

Indessen haben die Astronomen, indem sie auf diesenVortheil Verzicht leisteten, aus diesem Mangel selbst sicheinen Vortheil einer anderen Art abzuleiten gesucht, dersie für die oft ermüdenden Rechnungen trösten kann, welchendie elliptische und unverläßliche Bestimmung der Cometenbah-nen unterworfen ist. Je größer nähmlich, bey derselben Ent-fernung des einen Brennpunktes der Ellipse von ihrem näch-sten Scheitel, die große Are der Ellipse wird, desto mehrnähert sich wenigstens der Bogen der Ellipse, welcher jenemSckeitel nahe ist, und in welchem wir, wie gesagt, die Co-meten allein beobachten, einer anderen der Ellipse verwand-ten krummen Linie, der Parabel, in welche sie endlich völlig