Viertes Buch.
Praktische Astronomie.
^/lachdem wir in dem Vorhergehenden das Vorzüglichste,welches uns die Beobachtungen an den Körpern des Him-* mels zeigten, durchgegangen sind, wird es nicht uninteres-sant seyn, die Art dieser Beobachtungen etwas naher kennenzu lernen, und vielleicht selbst die Instrumente zur Hand zunehmen, um mit zu beobachten, da auf diese Weise nicht nurvieles von dem bisher Gesagten recht klar, sondern auchdadurch erst der eigentliche erhabene Genuß erhalten wer-den wird, welchen uns der gestirnte Himmel gewährt, undder nicht, wie so viele glauben, in dem bloßen gedankenlee-ren Anblicke desselben, oder in der Lectüre einer leichten undoberflächlichen Darstellung seiner Erscheinungen, sondern viel-mehr in fortgesetzten Beobachtungen und in dem Nachdenkenüber die Resultate dieser Beobachtungen besteht. Obschonaber hier die Rosen nicht ganz ohne Dornenstiche erhaltenwerden können, so besorge ich doch nicht, daß meine Leserdie letzten so sehr scheuen werden, um auf die ersten lieberganz Verzicht zu leisten, um so mehr, da ich mich bemühenwerde, so viel es nur die Natur der Sache erlaubt, den Dor-nen ihren Stachel zu nehmen, ohne der Rose selbst dadurchzu schaden.
Astron. ll. Thl. 2. Abth. A