Band 
Zweyter Theil.
Seite
111
JPEG-Download
 

111

verhohlen kann, so wie es keiner Erinnerung bedarf, daß dasPrincip der Multiplication bey diesen Instrumenten noch leich-ter entbehrt werden kann, als bey jenen.

Um sich während der Bewegung der Kreise von der un-verrückten Lage des Fußgestelles zu überzeugen, dient ein un-ter den Kreisen an diesem Fußgestelle angebrachtes Versiche-rungsrohr, welches aber vortheilhafter an dem äußern Kreiseselbst angebracht werden sollte. Noch ist mit dem Fernrohreein kleinerer verticaler Kreis verbunden, wit welchem manauch die Höhen der Gegenstände beobachten kann.

Die Rectificationen dieses Instrumentes vor den Be-obachtungen sind kürzlich folgende:

Um die verticale Drehungsare des ganzen Instrumen-tes senkrecht auf den Horizont zu stellen, stellt man dieLibelle parallel mit zwey Fußschrauben, in welcher Lage derMittelpunkt oder ein Endpunkt der Blase a zeigen soll.Nachdem man den Kreis um 180° im Azimute umgekehrthat, zeige derselbe Punkt der Blase 1>. Dann dreht maneine dieser beyden Fußschrauben so lange, bis die Blaseuf 1)

- zeigt, dreht dann den Kreis um 90°, so daß die Li-

belle eine auf ihre beyden vorigen Lagen senkrechte Richtungerhält, und bewegt nun auch die dritte Fußschraube, bis die

Libelle auch hier

zeigt, wo sie dann in allen Lagen

a-f-lj

des Kreises- zeigen muß.

Um die horizontale Drehungsare des Fernrohres ge-nau horizontal zu stellen, zeige die Libelle den Punkt a.Dann kehre man, ohne das Instrument zu bewegen, die Li-belle um, so daß ihre östliche Seite westlich werde. Zeigt siein dieser zweyten Lage ß, so muß die eine der beyden Pfan-