Band 
Zweyter Theil.
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Sonne in der nachmittägigen Beobachtung, und o die Pol-höhe, so ist der verbesserte Meridianpunkt des horizontalenKreises

A _ ^ + P'-~P

2 2CosO Siu t.

Kennt man aber so den Meridian A des Instrumentes,so wird man nur den Fadendurchschnitt des Rohres auf ir->gend ein irdisches Object stellen, und wenn dann der Azi-mutalkreis des Instrumentes die .Zahl ß zeigt, so ist 15 Adas gesuchte Azimut des Objectes.

§ 2 .

Man kann aber auch zu demselben.Zwecke die Gestirneaußer ihrer Culmination beobachten. Am vorthcilhaftestenwird man dazu den P o l a r st e r n in irgend einem Punkteseines Parallelkrcises anwenden, und ihn wicderhohlt durchden Fadendurchschnitt des Fernrohres gehen lassen, und da-bey sowohl die Uhrzeit der Beobachtung, als auch die Zahldes Azimutalkreises des Theodoliten bemerken! fürt) A dasarithmetische Mittel aller Zahlen des Azimutalkreises, und Tdas Mittel aller Uhrzeiten. Mit der Differenz £ jeder ein-zelnen Uhrzeit von dem Mittel 1', suche man durch die Tafel

2Sin 2 ~

(V111.S.158) den Werth von_-, und nenne m das

Sin 1"

Mittel aller dieser Werthe.

Die Uhrzeit T bringt man, durch die bekannte Cor-rection der Uhr, auf Sternzeit, so ist der Stundenwinkel 1des Sterns für die Mitte der Beobachtungszeiten, l = Stern-zeit scheinb. Rectasc. Nennt man nun p die scheinbarePoldistanz des Sterns, und 0 die Polhöhe, so sucht mandie Größen co und aus den folgenden Gleichungen

. sin i",

Coso 2Cos©