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durch welche letzten man die Uhrzeit T des wahren Mittagserhält. Das Mittel aus je zwey zusammengehörenden gleichenDistanzen desselben Signals gibt die Uhrzeit T' des Mit-tags , die mit der Uhrzeit '1' des wahren Mittags offenbarnur dann zusammenfallen wird, wenn das Signal genau indem Meridiane steht. Kennt man nun die Distanz d derbeyden Signale und die Uhrzeiten T' und T" ihrer Mittage,so findet man daraus die Entfernung x des ersten Signals
x _ T „
von dem Meridiane x —d ——, und die Entfernung y
des zweyten Signals von dem Meridiane
Man muß aber bemerken, daß die Uhrzeiten T' und'1'" der Signale wegen der Aenderung der Declination derSonne, so wie die corrcfpondirenden Höhen selbst verbes-sert werden muffen. Nennt man p und p' die Poldistanzder Sonne zur Zeit der ersten und letzten Beobachtung anjedem Signale, und 8 den Stundenwinkel der Sonne für dieletzte Beobachtung, li die Höhe des Signals, und o diePolhöhe, so muß zu dem unverbesserten Mittage der Sig-nale noch die Eorrection
P
30
y Cotg li)
Si
ns
p'-f-p\
+ CotgsCotg
mit ihren Zeichen addirt werden.
So fand B.Zach in Seeberg den 7. April 1801Uhrzeit des verbesserten Mittags
I. Signal. T'=lli> 55'52“31
II. Signal. T'—11 56 48" 57
Correspondircnde Sonnenhöhen aber geben die wahre
Uhrzcit des Mittags T = ll h 56'52" 20, woraus folgt, daßbeyde Signale östlich von dem Meridian, und daß das zweyte