Band 
Zweyter Theil.
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und um andere in den Stand zu setzen, die Berechnungendieser Beobachtungen mit anderen Voraussetzungen zu prü-fen oder zu wicderhohlen, pflegt man noch die, welche manselbst gebraucht hat, hinzusetzen. So wurde für die vorher-gehenden Rechnungen angenommen

scheinbare Schiefe der Ekliptik

25°27'55."5

Höhenparallaxc der Pallas

2."4

Aberration der Länge

12."4

Aberration der Breite

5.2

Nutation der Länge

13.7

Durch das vorhergehende Verfahren findet man alsodie Fehler <1A und «HZ der Planetcntafelu in geocentrischerLange und Breite. Allein wenn man die Verbesserung derTafeln sucht, und dieß ist, wie bereits erinnert wurde, derZweck dieser Planetenbeobachtungcn, so ist es nicht genug, ih-ren Fehler in geocentrischer Länge und Breite zu kennen,sondern man muß noch wissen, wie viel jedes der Elemente,nach welchen diese Tafeln construirt sind, gsflndcrl werdensoll, um jene Fehler <IA, <1/3 verschwinden zu machen. Die-ser Elemente jeder Planetentafel sind überhaupt sechs: (II.S. 187) erstens die Epoche oder die mittlere Länge A desPlaneten für irgend eine gegebene Zeit; jweytcns die großeAre der Bahn oder was davon (nach dem dritten Gesetze Kep-lers) abhängt, die mittlere tägliche Bewegung 1; drittensdie Länge p des Periheliums; viertens die Erccntricität-; fünftens die Länge k des aufsteigenden Knotens, undendlich sechstens die Neigung n der Bahn gegen die Eklip-tik. Wir wollen die noch unbekannten Correctionen dieserGrößen nach der Ordnung dA, ds, dp, ds, dk und dunennen. Sey ferner 1 1> die heliocentrische Länge und Breiteund ß die geocentrische Breite des Planeten zur Zeit derBeobachtung und mdic mittlere Anomalie desselben von demPerihclium gezählt (die gleich der mittleren Länge des Pla-