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Allgemeine Grundsätze der Bleichkunst : oder theoretische und praktische Anleitung zum Bleichen des Flachses, der Baumwolle, Wolle und Seide, so wie der aus ihnen gesponnenen Garne, und gewebten oder gewürkten Zeuge; nach den neuesten Erfahrungen der Physik, Chemie und Technologie / bearbeitet von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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die Farbe der reinwand in gleichem Maß« nochmehr aufkläret, und der eigentliche Erfolg desBleichens seinen Anfang nimmt.

Ächte Operation. Vierte Beuche der

Leinwand; und zweyte Bleichederselben.

§. 522.

Wen» die Leinwand die erste Bleiche auSge«standen hat, und wenn der in ihr als ErbendesWesen gebundene Kohlenwasserstoff durch dendaraus gewirkten Sauerstoff schon mehr oxidirtworden ist, so ist solcher durch eben diese Oxida-tion schon mehr in den alkalischen Laugen auflbsrlich gemachet, er kann nun dadurch hinweg ge»schaffet, und der noch übrige Gluten davon beifreyet werden. Um dieses zu veranstalten, be,kommt die einmal gebleicht« Leinwand jetzt einevierte Beuche mit Aetzlauge von derselben Stärkenach dem Aräometer, wie vorher bemerkt worden,in welcher sie gleichfalls wieder ro bis 12 Stun,den siedend heiß erhalten wird. Die Lauge wirdden abgezogen und aufbewahrt, und die noch mitalkalisch-salzigten Theilen durchdrungne Leinwand,so wie vorher bemerkt worden, wieder eine gleichlange Zeit aus den Bleichplan gebracht, und aufdieselbe Art darauf behandelt; worauf man selbigeeinmal die Walke passiren läßt. um alle darinsitzende Unreinigkeiten, so wie die noch rückständi-