Band 
Erster Band.
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habe ich noch nichts gedacht; und obschon ich bereits' seit sechs Wochen reise, so ist es mir doch fast unerwartet, dasi ick nun wirklich hier bin. Ich wohnein den drei Königen, mein Zimmer geht auf denRhein , aber es ist mir zu enge, und ich habe mirden Thee in den Speisesaal bringen lassen. Dieserhängt voll Bilder von Alpen - und Schwelzergegcn--den, — und zwischen ihnen Schweizer Landleutein den Trachten der verschiedenen Kantone. Man.sieht hier den frommen Zürcher Landmann, den le-benslustigen Berner, den kecken Urcr, den fröhli-chen Watländer, und man fühlt sich so recht mittenin Helveticn. — Alles, was einen zu Haus schiertoder ärgert, ist vergessen,— man macht mit derganzen Welt Friede, — vergibt seinen Feinden,liebt seine Freunde inniger, und das Herz sehntsich nach den Fernen, von denen man durch Län-der und Ströme getrennt ist. — Die Sonne sinkt,der Abend steigt herunter- der Bürger eilt durchsThor und über die Brücke zur heimischen Wohnung.— DaS Thor schließt sich, und die Stadt geniesstsicherer Ruhe. Man füblt, daß inan in einer freienund sicher» Schweizerstadt ist, und glaubt, daß