man auch ein wenig den Eidgenossen und demewige» Bunde angehöre.
In der Chronik von Basel ist eine Begebenheitaufgezeichnet, die mir immer besonders gefallen hat.
Im röten Jahrhundert hatte sich die Stadt un-ter beständigen Kriegen und Fehden durch Erwerb-fleis, Künste und Handel auf eine Stufe der Wohl-habenheit erhoben, deren nur kleine Freistaaten fähigsind, und zwar nur in der unruhigen Zeit, wo sieihre erste Freiheit erwerben. Im Jahr r5or wurdesie in den ewigen Bund der Eidgenossen aufgenom-men. Die Thore waren stark bewacht und bestän-dig geschlossen, wegen der Überfalle des benachbar-ten AdclS, der neidisch auf das Glück der Bürger,und begierig nach ihren Reichthümern war. — Alsauf dem Kornmarkte die feierliche Bundesbeschwö-rung geschehen war, da fühlten die Bürger, daßsie im Kaiüpfe für bürgerliche Rechte nicht mehr ein-zeln standen, sondern der großen Gemeine der ta-pfern Eidgenossen angehörten. Sie zogen nun dieBesatzung von den Thoren, öffneten diese, undsetzten eure Frau mit einem Spinnrocken uuler dasThor, die den .Zoll einnahm. —