Dritter Brief.
Scbafhausen den 20 August 1810.
^lch habe den Rheinfall gesehen. Dieses ist alles,was ich Ihnen sagen kann, denn er laßt sich wederbeschreiben noch malen, noch in Gyps modelliren —obschon man dieses alles versucht hat. — Das unge-heure Toben und Tosen der großen stürzenden Wasser-masse, das beständige Zittern deS Felsens, auf demman steht— und der ewige Regen, der aus demSturze aufsteigt — kann durch kein Bild dargestelltwerden , und gerade das Unvermögen der menschli-chen Kraft und der menschlicken Stimme gegen dieseungeheure Naturkraft — macht den Eindruck sogroß.